Ruhepause

 

Die Arbeit ist vorbei, der Lodenmantel hat den Weg zur Kundin gefunden. Nur eins ist mir nicht gelungen, ein schönes Bild von der gelungenen Arbeit. Wir waren beide vor dem Fest etwas sehr in Eile, um alle Einkäufe und was es sonst noch zu erledigen gab, in die verbleibende Zeit hineinzupacken, nichts Wichtiges zu vergessen und dabei blieb das Bild auf der Strecke.
Nun ist erst einmal eine Ruhepause nötig, um etwas herunterzukommen und um sich auf die neuen Aufgaben vorzubereiten.

Ich wünsche euch allen ein gutes erfolgreiches Jahr 2018

Bis bald EdithF

 

 

Der Lodenmantel

Es geht los mit der Mantelerstellung. Habe den Schnitt abgeändert, nachdem ich den Prototyp probiert hatte und nun kann zugeschnitten werden.
Der Stoff ist vorbereitet, das heißt, er ist komplett abgebügelt und wartet nun auf das Auflegen des Mantelschnittes. Insgesamt ergibt der ganze Zuschnitt 27 Teile aus dem Stoff und 16 Teile aus der Vlieseinlage G 405. Danach habe ich mit der Bügelpresse die Einlage auf fixiert und erst einmal die Teile zum Ausruhen, damit sich Einlage und Stoff gut verbinden können, flach auf den Boden gelegt. Morgen werde ich den Mantel zur Anprobe zusammen heften.

Du willst wissen wie es weitergeht, schau wieder vorbei.

Zeitplan

Heute wollte ich eine andere Anfertigung einschieben, doch mein Zeitplan geriet durcheinander.
Beim Durchforsten meines Kleiderschranks musste ich feststellen, dass etwas Hosennotstand für den Winter herrscht. Natürlich könnte ich mal schnell in den Laden gehen und mir 1 oder zwei Hosen kaufen. Doch wie ich schon bei dem Mantel berichtet habe, ist es nicht einfach eine Hose zu finden, die optimal meinen Maßen gerecht wird. Meine Figur sieht zwar auf den ersten Blick nicht nach einer Problemfigur aus doch wir Frauen haben da ja schon so unsere geheimen Stellen, die wir gern gekonnt verstecken möchten. Ich verrate Dir mein Figurproblem, es sind Taille und Oberschenkel. Bei den Hosen ist das dann so, dass wenn die Taille passt, mir die Hose um Po herumflattert und an den Oberschenkel nicht richtig sitzt. Und das kann ich absolut nicht ausstehen. Daher nähe ich mir meine Jeans selbst.
Zugeschnitten ist das gute Stück und sollte eigentlich schon fertig sein.

Doch letzte Woche hat mich eine Erkältung erwischt und ich war schachmatt. Ein Glück, dass ich mir heutzutage die kleine Auszeit gönnen kann, denn auf diese Weise entfleucht ein lästiger Schnupfen sehr schnell.
Frisch gestärkt wollte ich dann ans Nähen gehen und hatte dabei eine Kleinigkeit nicht eingeplant. Es hat nichts mit nähen zu tun, sondern mit der Jahreszeit, der 1. Advent rollte heran. Wie das so ist, beginnt man mit schmücken der Wohnung, besorgt oder stellt selbst einen passenden Adventskranz her und schon geht wieder ein Tag vorbei, ohne die Nähmaschine zu berühren.
Diese Dinge, die den Zeitplan durcheinander wirbeln, werden auch Dich mit Sicherheit manchmal einholen, wenn Du vielleicht Deine Selbstständigkeit mit einem Kleinhandwerk angefangen hast.
Zeitmanagement heißt das Zauberwort hierfür, es hilft die vielerlei Dinge, die zu tun sind, gut einzuordnen. Denn neben all der beruflichen Herausforderung haben wir ja noch eine andere  die private Seite, die wir nicht vernachlässigen dürfen.

Ich wünsche Dir daher, dass Du für die Adventszeit nicht zu viel Hektik und Stress in dein Leben lässt, damit Du Weihnachten genießen kannst.

Bis bald EdithF