Die Schweinchen sind los

Jetzt liegen sie da auf meinem Arbeitstisch und sehen mich mit ihren runden Augen an. Noch sind sie etwas schlaff, doch das wird sich bald ändern.
Ja, das ist meine Arbeit für diese und nächste Woche, denn dann müssen meine „Milchsäule“ wie sie liebevoll von den Schülern und Lehrern genannt werden, fertiggestellt sein. Zum großen alljährlichen Fest an Pfingsten, mit dem Umzug an Pfingstmontag, kommen in diesem Jahr meine neu erschaffenen Schweinchen zum Einsatz. Es ehrt mich sehr, dass ich nach Schneckenhäusern mit Fühlern als Kopfschmuck, Eselköpfen, nun auch die Schweinchen-Kostüme nähen durfte.
Sicher es ist nicht unbedingt die Arbeit einer Maßschneiderei, doch zwischendurch macht so eine Herstellung großen Spaß. Man kann sich etwas kreativ austoben mit dem Entwurf, den man nach viel Recherche, wie so ein „Schweinsköpfchen“ aussehen könnte, auf Papier bringt. Dann geht es weiter mit der Überlegung, wie mache ich den Unterbau, welches Material nehme ich für den Kopf.
Als diese Dinge geklärt waren, stellte ich einen Prototyp her, den eine Lehrerin dann im Lehrerkollegium vorgestellt hat. Als dann das OK kam, machte ich mich an die endgültige Schnitterstellung. Durch abformen und auszeichnen der Schnittlinien auf den Schnittteilen entstand dann das Produkt „Milchsäule“. Einige Vorarbeiten habe ich ja schon in den Beiträgen Kleinarbeiten und Arbeitsstau vorgestellt. Jetzt in dieser Arbeitsphase folgte das aufnähen der Augen, die ich ja schon einmal umrundet habe, indem ich die schwarzen Pupillen auf den weißen Grund genäht habe. Wie man sieht, es steckt eine Höllenarbeit mit sehr vielen Arbeitsschritten in der Herstellung.
Und so so sehen sie nun aus.

sie sind noch etwas schlaff und müde, doch das legt sich bald.

Der Unterbau besteht aus „Hüten“ das sind abgeformte Teile die aus Klebeband in Form eines Hutes auf den Kopfumfang gewickelt wurden. Diese Arbeit habe ich nicht selbst gemacht, das hat mir die Lehrerin abgenommen. Als Verstärkung in den kleinen Rüssel dient ein abgeschnittener Joghurtbecher und gestopft wird mit Füllwatte.
Wie Ihr seht, es ist ein großer Arbeitsaufwand bis solche Figuren wie ich sie nun schon das dritte Mal erarbeitet habe fertiggestellt sind.
Nächste Woche nach Fertigstellung meiner Produktion folgt das Abschlussbild.
Bis dann
EdithF

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