Natur pur

Seit meiner letzten Anfertigung sind nun schon ein paar Tage vergangen und ich schwelge nun in gedanklichen Sommerträumen. Was könnte neues entstehen an Blusen, Shirts, Hosen und Kleidern. In den letzten Tagen habe ich verschiedene Online-Shops durchgestöbert auf der Suche nach Natur. Diese hoffte ich zu finden in entsprechenden Kleiderstoffen für meine Projekte, die ich auf dem Plan stehen habe.


Einfach war die Suche nicht, denn meistens fand ich Polyester. Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt in meiner Stoffauswahl und sollte nicht so kritisch sein.
Wenn man jedoch einmal das Gefühl von Seide auf der Haut gespürt, den Geruch von reiner Seide in die Nase bekommen hat, fühlt man regelrecht den Ursprung, wo dieses tolle Naturprodukt herkommt.


Ein Seiden-Top auf der Haut ist ein herrliches Gefühl und kann von keiner Kunstfaser getoppt werden. Oder an heißen Sommertagen ein leichtes luftiges Baumwoll- oder Leinenkleid anzuziehen ist wunderbar. Es klebt nicht am Körper, umspielt uns luftig und leicht und lässt uns die hohen Temperaturen mit Leichtigkeit ertragen. Am Abend, wenn die Luft etwas kühler wird hüllen wir uns in ein leichtes Baumwolljäckchen ein oder legen uns ein leichtes Wolltuch um die Schultern.


Ich weiß nicht jeder teilt meine Euphorie zu den Naturfasern, denn es gibt natürlich auch einige Nachteile wie, sie knittern, Stoffe sind zu teuer und lassen sich nicht gut waschen. Doch auch hier gibt es ein kleines Geheimnis der Naturfasern. Eine reinseidenes, Baumwoll- oder Woll-Kleid muss nicht nach jedem tragen in der Waschmaschine landen. Und eine Jacke, Hose oder Rock aus einem Wollstoff benötigt ebenfalls nicht ständig eine Vollreinigung. Oft genügt schon eine Nacht frische Luft und vielleicht ein Bügeleisen das Knitter Spuren beseitigt.

Das ist zum Beispiel Nachhaltigkeit bei der Kleiderwahl, sie ist Umweltschonend, weil nicht so viel an Pflegeprodukten und Energie verbraucht wird. Dies sind alles Dinge die auf meinem Gebiet für die Umwelt getan werden können.

Ich selbst vertrete den Standpunkt lieber etwas weniger im Schrank, dafür Kleidungsstücke, welche zusammen passen und aus gutem Materiel sind, das schont Umwelt und Ressourcen.

Bis bald

EdithF





Konzert

Am Samstag den 13.April war es endlich soweit, unser Konzert fand statt.
Die Wochen davor verbrachte ich mit einüben von Text und Stimme und was den Bogen nun zu dem spannt, was Dich vielleicht am meisten interessiert zu, was ziehe ich an.

Schwarz von Kopf bis Fuß sollte es sein für Alle am Chor beteiligten Sänger und für das Orchester. Die Farbe Schwarz kommt in meiner Farbskala nicht vor und stehen tut sie mir auch nicht unbedingt. Egal es musste was Schwarzes her. Es waren noch zwei Wochen Zeit und mein kreatives Navi wollte mir einfach keinen geeigneten Weg zeigen zu dem Endprodukt. Die Tage vergingen und ich brütete über Schnittmöglichkeiten für das sogenannte „kleine Schwarze“. Zuerst hatte ich ein Kleid auf dem Plan und habe mir den eventuell herzustellenden Schnitt auf der Puppe vorgesteckt. Er löste in mir keine Begeisterungsstürme aus, also weg damit.

Inzwischen rückten die Tage immer näher an den Termin heran. Beim Aufräumen fiel mir ein alter Schnitt eines Sommerkleides in die Hände, natürlich war dieser nicht mehr zur aktuellen Figur passend. Doch dieses Sommerkleid hatte ich sehr gern, daher machte ich mich daran in den letzten verbleibenden Tagen einen neuen Schnitt aus der alten Vorlage zu erstellen. Zuerst habe ich einen nicht mehr zu gebrauchenden Stoff genommen, einen Prototyp erstellt diesen anprobiert und die Änderungen vorgenommen. Einen Ärmel dazu erstellt, bin zig mal hineingestiegen, hab den Schnitt überprüft und ihn dann zu Papier gebracht, damit er auch wieder verwendet werden kann.

Es ist ein Kasack entstanden etwas kürzer als ein Kleid, zum Tragen über einer engen schmalen Hose. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn es überspielt meine, wie ich es immer ausdrücke aus dem Ruder gelaufene Taille und macht so trotzdem eine schöne schlanke Figur.

Und hier ist das gute Stück

Privates

Heute erzähle ich Dir einmal etwas aus meinem anderen, meinem privaten ich.

Bald ist es soweit und unser großes Chor-Projekt Stabat Mater wird am 13. April 2019 mit Orchester aufgeführt. Schwer sind die Proben, da alles auf Latein ist. Doch es macht wahnsinnigen Spaß mit vielen Sängern zusammen sich dieses Stück zu erarbeiten. Was mich in den Proben ganz gefangen hält, das ist die totale Befreiung im Kopf von den sonst immer sich einschleichenden Gedanken, sie bleiben einfach außen vor. Schweift man doch einmal aus Versehen ab, dann holt es einen sofort wieder ein, weil man den richtigen Einsatz für seine Stimme verpasst.
Singen das hätte ich mir früher nie träumen lassen, dass es sehr anstrengend ist und doch so viel Entspannung und Spaß bringt. Durch die Konzentration während einer Probe kommen die Gedanken zur Ruhe und der Geist erfrischt sich und ist danach bereit vieles aus einer anderen Sicht zu sehen.

Ich halte inzwischen sehr viel von Meditation und Entspannung, das lässt uns zur Ruhe kommen und wir können manche Dinge sehr gut verarbeiten und uns um unser eigenes ich dabei kümmern und tun was diesem guttut.

Vor Jahren saß ich einmal als Zuschauerin in einer Modenschau und plötzlich gingen meine Gedanken auf die Reise. Ich konnte den Ablauf überhaupt nicht mehr verfolgen, weil ich ganz weit weg war. Solche Sprünge der Gedanken sind in einer anspruchsvollen Chorprobe überhaupt nicht möglich, weil die Konzentration eine ganz andere Art von Aufmerksamkeit erfordert als nur das Ansehen der vorbei laufenden Modells.

Sehr oft, wenn wir uns mit einer Arbeit beschäftigen, in der wir den Gedanken freien Lauf lassen können schweifen wir ab fühlen uns daher oft ausgepowert und kaputt, weil unser Kopf sich nicht erfrischen konnte.

Das ging mir früher sehr oft so, ich hatte tausend Ideen und konnte diese einfach nicht umsetzen, weil mein Kopf alles durcheinander geworfen hat.

Daher musste ich Dir heute einmal von meinem anderen ich berichten, denn dieses hatte es nicht immer einfach mit sich.

Bis bald

EdithF

Hochzeit in Sicht

Momentan schwelge ich in Brautroben nicht für mich, das wäre dann doch etwas zu tief in die Traumkiste gegriffen. Nein, meine Maßschneider Künste wurden angefragt, ob ich mir eine Anfertigung von diesem Brautkleid (siehe Bild) vorstellen kann.

Ein Traum von Stoff und Model schaute mir entgegen, als ich das Bild sah.
Mal sehen, ob ich diesen Traum oder vielleicht ein anderes Model verwirklichen darf.


Es ist wunderbar für unser Handwerk, wenn wir solche Aufträge bekommen. Denn genau das können wir leisten, wenn wir eine gute Ausbildung genossen haben. Wir sind nicht nur dazu da kaputte Reißverschlüsse zu reparieren, obwohl diese Aufgabe auch gemacht werden muss, doch dafür gibt es den Änderungsschneider.
Es ist eine Herausforderung nach einem Bild ein Kleid herzustellen, wofür kein Schnitt besteht, geschweige denn eine Anleitung für die Verarbeitung vorliegt.


Im letzten Jahr hatte ich ja schon einmal solch eine Aufgabe zu bewältigen mit dem schwarzen Abendkleid, welches ich von einem Bild nachgeschneidert habe. Das Modell hatte schätzungsweise Größe 36/38 meine Kundin Größe 42.
Ich werde Dir auf jeden Fall von meiner Arbeit an dem Traumkleid berichten, vorausgesetzt natürlich, wenn ich den Zuschlag dafür bekomme.

Möchtest Du mehr über die Grundlagen der Maßschneiderei erfahren, dann schreibe mir eine Nachricht.





Designer-Kleidung

Heute kam ich bei einer wunderbar aufgemachten Website ins Grübeln und dachte „wau“ schade, dass zu meiner Zeit solch eine Präsentation noch nicht möglich war, um mein Handwerk vorzustellen. Ich musste noch ganz andere Werbemaßnahmen ergreifen, um auf mich aufmerksam zu machen.

Es ging um Designer-Kleidung hergestellt vom Entwurf bis zur Übergabe an die Kundin. Die Webseite war perfekt aufgemacht und beinhaltete alles, was der Kunde/in für die Herstellung eines maßgefertigten Kleidungsstücks wissen sollte. Und was ich noch ganz erstaunlich fand, war der Preis am Ende des ganzen Arbeitsablaufs. Er war angemessen für den Zeitaufwand, das Material, dem Design für das Einzelstück, kurz um, ich war begeistert.
Bis ein Kleidungsstück fertig auf der Puppe hängt, hat es sehr oft 25–40 Stunden durchlaufen, die es zu berechnen gilt. Es ist nämlich nicht damit getan ein Kleid zu designen, sondern die Hauptarbeit liegt darin, es in Schnitt- und Herstellung umzusetzen. Dazu kommen noch Betriebskosten wie in jedem anderen Handwerk auch und dies ergibt den Rechnungsbetrag.

Du möchtest ein Atelier eröffnen und bist noch unsicher welche Kosten auf Dich zukommen und ob sich das Ganze überhaupt trägt, dann solltest Du mit einem Businessplan anfangen, um einen Leitfaden zu bekommen.
Auf meiner Autorenseite habe ich einiges für Dich zusammengetragen, um Dir beim Einstieg in die Selbstständigkeit einen Leitfaden in die Hand zu geben.

Bis bald

EdithF





Ein Wochenende für die Handwerkskunst

Letztes Wochenende war es endlich soweit, unser alljährliches Betriebspraxis-Seminar fand statt. Es waren anstrengende und sehr lehrreiche Tage. Zuerst dachte ich, na ja ich gönne mir mal so eine kleine Auszeit im tollen Hotel Schwanen im Schwarzwald, dass ich jedoch solch einen Arbeitseinsatz leisten musste, hatte ich so nicht auf dem Schirm.
Wir alles gestandene Maßschneider konnten noch einiges lernen. Doubleface-Verarbeitung stand auf dem Programm. Mitgebracht hatte die Referentin traumhafte Mäntel und Jacken aus edlem Doublefacematerial wie Kaschmir, Wolle und sogar Leinen war dabei. Solche Teile sind tragbar über viele Jahre hinweg und nicht mit der Wegwerfmode von heute zu vergleichen.

Natürlich ist die Anschaffung eines edlen Kleidungsstückes nicht günstig, jedoch aufgrund von Material und Arbeitsaufwand ist der Preis gerechtfertig. Es kommen in der Anfertigung meistens 40 Stunden zusammen dann noch das Material verrechnet mit dem Stundenverrechnungssatz des Betriebs, ich überlasse es Dir die Rechnung aufzumachen.
Es ist für mich immer wieder ein Eintauchen in das Handwerk was wir beherrschen. Dabei wird sehr viel mit der Hand gearbeitet, das setzt schon mal voraus, dass dies richtig beherrscht wird.
In unserer Ausbildung die sich über drei Jahre erstreckt lernen wir dies von der Pike auf. Wir fangen an mit Durchschlagen das ist das Bezeichnen der Nähte auf das untere Teil, staffieren vom Futter auf das Kleidungsstück, Handsäume mit Saumstich nähen, rollieren eines Tuchs oder Kante eines Kleidungsstückes, Schneider Knopflöcher und viele andere Handarbeiten. Das sind so die ersten Aufgaben, die es zu erlernen gibt, bevor es an die Fertigung der Kleidungsstücke geht.

Beim Vernähen vom oben erwähnten Doubleface wurde der Staffierstich angewendet und dieser musste so gesetzt werden, dass er fast nicht zu sehen ist. Eine sehr diffizile Arbeit die „Schneiderkönnen“ voraussetzt.
Am Sonntag lernten wir noch das dreifarbige Schneider Knopfloch kennen auch eine sehr schöne Arbeit mit Besonderheitswert.Hier findet Ihr ein Bild von unserer Arbeit https://www.facebook.com/edith.fruhner

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Handwerk ist Kult

Diesen Spruch hat eine Kollegin von mir vorgeschlagen, als wir eine Headline für unseren Flyer für die Modenschau suchten. Leider wurde etwas anderes genommen. Ich dagegen finde, dass es genau das aussagt was Handwerk ist.

Es ist immer wieder interessant auf Menschen zu treffen, die ganz neugierig darauf sind zu erfahren, was eigentlich in einem Maßatelier gemacht wird. Erst gestern hatte ich wiedermal das Vergnügen unseren wunderbaren Beruf zu erklären. Ja und was macht man so in der Schneiderei, war die Frage. Ich habe dann aus unserer täglichen Arbeit erzählt, dass wir Neuanfertigungen für private Kunden hergestellt, fürs Theater und Musical gearbeitet haben und sogenannte Zwischenmeister für die Konfektion waren, indem wir Musterteile für Messen hergestellt haben. Egal welche Arbeit anstand, es war immer eine große Herausforderung für uns. Mit großen Augen wurde ich dann angesehen und dann kam der übliche Satz, ich dachte in der Schneiderei werden Änderungen gemacht, kürzen, länger machen, flicken, Reißverschlüsse neu, ausbessern usw. Es ist richtig, auch diese Arbeiten haben wir in meinem Atelier erledigt, doch unser eigentlicher Lernberuf besteht nicht nur im Ausbessern der Kleidung, sondern wir lernen diese komplett mit Schnittgestaltung und Verarbeitung herzustellen.

Daher bin ich ein großer Anhänger einer Berufsausbildung für das entsprechende Gewerk, denn vieles kann man sich aneignen, jedoch manches bleibt dabei auf der Strecke. Möchte man jedoch sein täglich Brot damit verdienen, so sollte man das erlernte oder angeeignete Handwerk auch beherrschen.

Aus meinem reichhaltigen Arbeitsleben an der Front mit einem Maßatelier und Tätigkeit als Lehrmeisterin, sowie dem jahrelangen Amt als Vorstand in der Maßschneiderinnung verfüge ich über jede Menge Erfahrung in dem wundervollen Beruf einer Maßschneidermeisterin.

Natürlich möchte ich Dir auch heute etwas aus meinem reichhaltigen Topf der handwerklichen Tätigkeiten etwas anbieten. Ich habe eine Arbeit ausgewählt, welche Du überall einsetzen kannst. 

Auf Facebook entdeckte ich ein Bild einer Kollegin mit Applikationen auf einem Kleid. Das hat meine Gedankenwelt angekurbelt und ich erinnerte mich an ein Oberteil, welches ich mit dieser Technik „aufgemotzt“ habe. Einen ziemlich langweiligen grauen Wollflanell hatte ich zur Verfügung, daraus wollte ich mir eine Hose nähen. Stoff war reichlich vorhanden, doch dieser passte nicht unbedingt in meine Farb-Skala von Herbst-Farben hinein.
Graue Hosen jedoch sind überall einsatzfähig, ich hatte aber noch ein großes Stück zur Verfügung, aus dem ich noch ein Oberteil zaubern konnte, es war aber eben nur Mausgrau. In meinen Schätzen fand ich eine wunderschöne Wollspitze, die perfekt zu dem Mausgrauen Stoff passte. Daraus stellte ich ein ärmelloses Teil mit Applikationen darauf her. Darunter konnte als Farbtupfer eine Bluse oder ein Shirt getragen werden und wieder einmal hatte ich ein Outfit, das kein anderer besitzt. Hier kannst Du den Werdegang einer Applikation ansehen. Applikation

 

Angekommen in 2019

Weihnachten überstanden? Die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um etwas innezuhalten, um die Seele aufzuräumen.
Es ist wichtig, dass wir uns um unser Wohlergehen kümmern, denn nur dann können wir dies auch weitergeben. Ich nutze die Zeit zwischen den Jahren, um mich zu erholen, etwas zu bummeln, ein Buch zu lesen und die Zeit einfach mal verstreichen zu lassen, ohne irgendwelche Aufgaben im Hinterkopf zu haben, was noch alles getan werden sollte. Auch eine kleine Ausschau auf das neue Jahr gehört dazu, was möchte ich tun, womit beginne ich.

Dazu fällt mir einer meiner vielen Seminarbesuche ein, wo ich vor vielen Jahren einmal war.

Wie schon oft davor habe ich mich damals aufgerafft, ganz allein hinzufahren, obwohl ich zu der Zeit nicht gerade mutig in solchen Dingen war. Zwar hatte ich schon damit angefangen mein Selbstwertgefühl zu festigen doch ich musste noch eine ganz schöne Strecke dazu zurücklegen.
Es war Ende November und an dem Tag wo das Seminar stattfinden sollte überzuckerte eine leichte Schneedecke den Standort. Ich hatte zur damaligen Zeit zwar ein ganz passables Auto (ohne Winterreifen) und musste um zu meinem Zielort zu gelangen die Serpentinen eines kleinen Anstiegs hochfahren. Angstschweiß machte sich bei mir breit, denn mit diesem Anstieg hatte ich nicht gerechnet. Oben angekommen empfing mich im Dämmerlicht eine wunderschöne verzauberte Schneelandschaft in Form eines Parkplatzes. Nun fuhren sie ein die fetten dicken Autos der Teilnehmer und mir wurde ganz flau im Magen. Es half nichts, kneifen galt nicht, schließlich hatte ich für das Seminar bezahlt und wollte daher wissen, was der Referent zu sagen hat. Also reite ich mich in den Tross der Teilnehmer ein und gelangte in den Seminarraum. Damals spielte man bei solchen Veranstaltungen immer simply the best in voller Lautstärke. Für mich das erste Mal, dass ich gefangen wurde von der Musik, von dem Zustand in den diese mich versetzte und von der Erwartung auf das was kommt. Und es kam ein gigantisches Seminar, welches mich so sehr bestärkt hat für das was ich erreichen wollte, dass ich noch bis heute davon zehre. Meine Heimfahrt war ebenfalls etwas was ich zuvor noch nie erlebt hatte. Emotional war ich dermaßen aufgeladen, dass ich dachte am Himmel meines Fahrzeugs zu schweben.
Warum erzähle ich Dir dies alles zum Jahresbeginn? Weil es mir ein Anliegen ist Dir zu helfen Deinen Weg zu finden Deine Träumen zu leben, damit Deine Welt hell und erfolgreich wird.

Möchtest Du mehr über meinen kreativen Beruf erfahren, Techniken erlernen die nur der Profi kann, dann trage Dich in meinen Newsletter ein und Du wirst einiges davon erfahren.

Bis bald

EdithF

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Es weihnachtet

Langsam wird die Zeit knapp, Weihnachten steht vor der Tür. Wie jedes Jahr vergingen die Tage und Monate wie im Flug und was man sich vornahm hat man oft nicht ganz geschafft. Daran musst Du nicht verzweifeln es geht mir und vielen anderen genauso.

Vielleicht wolltest Du Dein Wissen in Deinem Beruf oder Hobby etwas auffrischen doch nun ist schon wieder das Jahresende in Sicht und Du bist noch nicht dazu gekommen. Ich möchte Dich hier nicht überschütten mit Angeboten, sondern Dir vorschlagen, schau ab und zu vorbei was es neues gibt.

Heute berichte ich Dir von meinen fast erledigten Aufgaben in diesem Herbst. Vorgenommen hatte ich mir, mich um meine neuen Kleider zu kümmern. Nun ja Rock, T-Shirt und Cardigan habe ich geschafft einen zweiten Rock zugeschnitten und meine Walk Jacke ist in Arbeit. Doch ob ich dies noch schaffe bis Weihnachten, daran zweifle ich.

Letzte Woche hat mich das Backfieber gepackt und ich habe Plätzchen und Stollen gebacken. Zwischendurch noch Enkel gehütet und einen Besuch bei einer Bekannten gemacht. Die Nähmaschine konnte sich daher ausruhen.

Eine schöne Adventszeit wünsche ich Dir

StilSicher

Heute habe ich einen wunderbaren Podcast von Katharina Lewald angehört. Dieser passte perfekt zu unserem Business. Es ging darum, wie Du Deinen Stil finden kannst.
Ich bin eine begeisterte Anhängerin dieses Themas, denn der richtige Stil hat absolut nichts mit der Einkaufswut an Kleidung die manch einer betreibt zu tun. Wichtig ist, dass mir bewusst ist, was ich zu welchem Anlas trage. Dabei muss ich mich nicht verkleiden und mich in irgendeinen angesagten Dresscode zwängen, sondern mich so kleiden, dass mein persönliches ich unterstrichen wird.

Als ich einige Jahre das Amt des Vorstands in meiner Innung innehatte gab es sehr viele unterschiedliche Termine, welche ich zu besuchen hatte. Es fiel mir nicht immer leicht die richtige Kleidung für den jeweiligen Anlass auszuwählen. In meinem Kleiderschrank befand sich jedoch immer eine Grundgarderobe, die ich untereinander auswechseln konnte. Es war mein persönlicher Stil, der vielleicht nicht jedem zusagte, ich mich darin aber meistens sehr wohlfühlte.

Es gab Jahre da hatte ich mindestens 5 Kostüme im Schrank 1 Hosenanzug und Blusen, die dazu passten. Irgendwann spürte ich, dass die Mode weg von dieser Uniformierung ging und lockerer wurde. So kamen zu meinen „Uniformen“ leichtere Jäckchen dazu, alltagstaugliche Hosen, T-Shirts im Sommer Kleider und alles sah leichter aus. Worauf ich aber nicht verzichtet habe war die Qualität der Stoffe.

In den Schnitten mache ich ebenfalls keine all zu große Experimente, denn ich liebe meinen Stil so wie er ist. Das hat mir im Sommer zwar einmal die Aussage eines trutschigen Rockes eingebracht doch die Dame braucht diesen ja nicht anzuziehen.

Momentan bin ich mit meiner neuen Garderobe beschäftigt, denn irgendwann passten Alter und Kleidung nicht mehr zusammen. Das heißt aber nicht, dass man sich in Sack und Asche kleiden sollte, sondern nur Typ und altersentsprechend.

Berichtet habe ich ja schon von meinen neuen Kleidern und werde sie Euch demnächst präsentieren.
Dies ist der Link zu Frau Maier von StilSicher https://frau-maier-stilberatung.de/stilsicher-im-business-selbstlerner/ und hier waren beide Damen zu hören, im Podcast von Katharina Lewald https://katharina-lewald.de/dress-for-success/

Bis bald

EdithF