Corona hat uns voll im Griff

Jetzt ist sie da die Krise, die fast alles niederstreckt. Viele haben sich noch nie darüber Gedanken gemacht wie das Leben aussehen würde ohne den ganzen Luxus, den wir haben. Nun ist es Ernst geworden und was fällt den Menschen ein sie hamstern und denken nicht an ihre Mitmenschen was ist das? Weiß sich heute niemand mehr zu helfen, wenn ein gewohnter Artikel in den Regalen fehlt.


Ich hatte vor über 10 Jahren meine größte Lebenskrise und musste kreativ handeln damit ich von dem Abwärtssog nicht mitgerissen wurde. Ganz dicht stand ich am Abgrund er war sehr tief aber ich habe nicht aufgegeben ihn zu überwinden. Vor was haben die Menschen Angst ich denke, es sind Dinge, die wir inzwischen als selbstverständlich ansehen die, auf einmal nicht mehr vorhanden sein könnten. Das fängt ganz klein im alltäglichen Zuhause an, plötzlich ist Kreativität gefragt bei ganz selbstverständlichen Dingen, wie zum Beispiel einer nahrhaften Mahlzeit mal kein Fast Food welches schnell an der Ecke beim Chinesen geholt wird. Denn wochenlang Fast Food für eine Familie ist zum einen nicht gesund und geht auch ganz schön ins Geld.

Was tun wenn plötzlich alles auf dem Prüfstand steht? Ja man lebte seither gut und bequem meistens auf Pump.
Mein Haus mein Auto mein Boot!
Nun wackelt alles und die Angst geht um.


All dies war bei mir plötzlich nicht mehr möglich und auch ich habe einige Zeit gebraucht das zu verstehen. Die Mitmenschen scherte das recht wenig, denn man war ja selbst schuld an dieser Lage, in die man sich hinein manövriert hatte. Ja gern zeigt man mit dem Finger auf solche Menschen warten wir es ab wer sich dazugesellt.
Auch der Staat wird nicht für alle den Sonnenschirm aufspannen, vor allem die kleinen werden darunter leiden. Die Hilfen die angeboten werden sollte der Kleinbetrieb daher so schnell wie möglich nutzen. Hoffentlich stellen sich dabei die Hausbanken nicht quer für so manchen Selbstständigen der sowie schon am Rande seiner Existenz steht. Denn an der Umsetzung oder besser gesagt am Willen so mancher Banker ist schon mancher Traum zerbrochen.

Ich hatte ebenfalls einen großen Traum der zerplatzte. Aus heutiger Sicht muss ich dazu sagen es war eine harte Zeit mit viel Verlust geschenkt habe ich dafür bekommen ein Leben, das ich mir so einteilen kann, wie ich es mag. Es war eine Erfahrung die mich reicher gemacht hat nicht im Sinn von Geld, sondern von neu gewonnenem Lebensglück.

So wünsche ich auch dir, dass du gut und gesund durch diese Krise kommst.

Ich habe meine Erfahrung von damals aufgeschrieben und als Krisenerfahrene Selbstständige möchte ich dir Mut machen nicht aufzugeben. Wie ich dies alles gemeistert habe kannst du hier erfahren, wenn du deinen Namen und deine Mailadresse hier einfügst, sende ich dir den Link zu meinem Buch.


Stil Schnitt und Fertigung

 

Ein etwas älterer Artikel fiel mir heute beim Aufräumen in die Hand er hieß


„Und Schnitt“
Stricken und Töpfern waren gestern, jetzt boomt das Nähen an der eigenen Maschine – gerne in Luxusausführung.


Was bis vor kurzem das Uncoolste überhaupt war hat sich zu einem Boom entwickelt. Wir von der nähenden Zunft, die dieses Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sehen zu und staunen wie uns die selbsternannten Profis ausstechen.


Woher kommt der Trend selbst zur Nadel zu greifen, ich habe etwas recherchiert.

In dem Artikel, den ich oben erwähnt habe stand, dass der neue Trend auf der zunehmenden Verweigerung des alten basiert.

Dass so viele Menschen wieder nähen sei die Folge der totalen Verfügbarkeit und der totalen Uniformität. Seit die neue Welle der einst verpönten biederen Tätigkeit voll im Trend liegt verbringen viele ihre Freizeit mit dem neuerworbenen Hobby des Nähens.


Mitte der siebziger und Anfang der achtziger gab es die Ketten wie H&M, Zara, und wie sie alle heißen noch nicht. Auf dem flachen Land musste man sich schon selbst helfen und aus dem, was vorhanden war einigermaßen schicke Kleidung zaubern. Auch damals waren schon Burda und Vogue im Einsatz für den besonderen Schnitt.

Ich selbst nähe nun schon seit meinem 15zehnten Lebensjahr meistens nach eigenen Schnitten und selbstentworfenen Design. Vor Jahren war ich, sobald ich irgendwo eingeladen war, der Paradiesvogel der unaufhörlich ausgefragt und vielleicht auch ein wenig beneidet wurde um meine anders aussehende Kleidung. Ich konnte mir Materialien aussuchen, wie Wolle, Seide, Baumwolle oder Leinen, die ein angenehmes Tragegefühl erzeugten und noch dazu edel aussahen. Diese Zeit fiel genau in die Welle der wieder entdeckten Jeans und jeder kleidete sich von Kopf bis Fuß in die aus Arbeiterkleidung entstandene Jeans Mode. Plötzlich war normale Kleidung out und nähen wurde Uncool.


Die Bekleidungsszene hat sich in den letzten 30 Jahren total verändert nicht mehr das Einzelstück von einem angesehenen Modeatelier ist angesagt, sondern die Markenkleidung. Und auf diesem Weg veränderte sich auch der Gang in die Schneiderei, die ja so behauptet man angestaubt ist. Für die Ateliers blieben letztendlich meistens nur die Änderungen der angesagten Designer übrig. Dies hatte zur Folge, dass viele Ateliers ihre Ausbildungsarbeit aufgaben oder ganz verschwanden.

Wie kommt es nun zu dem neuen Trend der Selbstherstellung seiner Kleidung.

Guido Maria Kretschmer sagt, „Die Leute wollen nicht mehr diesen Globalen Einheitslook“ und hat mit dieser Aussage sicher recht. Durch seine Sendung „Geschickt eingefädelt“ hat sich Guido Maria Kretschmer mit Inge Szoltysik noch eine Fachfrau aus unserem Handwerk des Maßschneiders mit ins Boot geholt, was letztendlich sicherlich noch dazu beigetragen hat, dass viele zum nachahmen animiert wurden.


Heute lernt man nicht mehr Schneiderin, sondern bedient sich der vielen Tutorials auf Youtube, die haarklein erklären wie die anfallenden Näharbeiten zu bewältigen sind. Doch hier ist es wie bei jedem Handwerksberuf, fehlt die Grundausbildung gibt es oft auch kein zufriedenstellendes Endprodukt.


Das Angebot an Schnitten für die Hobbyschneiderin ist vielfältig doch manch einer vergisst bei der Herstellung seiner Kleidung Form und Stil passend zu seiner Figur. So gibt es wenig Passendes für die Frau ab 55 sie ist nicht mehr jung hat oft nicht mehr die optimale Figur für so manchen Schnittvorschlag. Eine gute Bekannte von mir brachte es vor einiger Zeit auf den Punkt. Es gibt zurzeit nur Alte, die sich wie Teenager kleiden, anscheinend kann die Modewelt mit der reifen Frau nichts mehr anfangen.

Das war für heute mein etwas kritischer Artikel zum neuen Boom des selbst Schneiderns. Ich wünsche dir jedoch an dieser Stelle viel Glück und Erfolg bei der Herstellung deiner selbstgenähten Kleidung, vielleicht findest du ja die ein oder andere Hilfestellung auf meiner Seite Massschneider-News

 

Fast-Fashion

In unserer Zeitung lag zum Wochenende ein Beiblatt bei, welches mir direkt ins Auge gesprungen ist. Der Titel:

ES GEHT AUCH OHNE WASTE (Teil3) befasst sich mit dem Thema Fashion.


Daher möchte dieses mal ein Thema etwas näher betrachten, welches immer mehr um sich greift. Überall wird von Nachhaltigkeit geredet, doch gilt dies auch im Kaufverhalten bei der Mode? Hier greift doch der Konsumrausch geradezu um sich und die „ Fast-Fashion“- Konzerne werfen immer mehr Klamotten billig und qualitativ minderwertig im Übermaß auf den Markt. Interessieren tut dies den Endverbraucher wenig, denn der Style hat sich seit letztem Jahr geändert die Farbe passt nicht mehr oder das letzte Teil war schlicht und einfach ein Fehlkauf.

Ich weiß, dass ich hiermit ein heißes Thema anspreche, denn was hat die Mode mit der ganzen Diskussion rund um die Umwelt zu tun. Das denken viele doch in den Ländern wo unsere ganzen Hersteller hingezogen sind, um billig zu produzieren, dort sieht es ganz anders aus. Dort gibt es menschenunwürdige Arbeitsbedingungen verseuchtes Trinkwasser durch die Chemikalien der Textilindustrie. Diese gelangen dann durch die Organismen von Mensch und Tier ins Grundwasser und ins Meer.
So kann sich jeder überlegen wie der Kreislauf eventuell weitergehen kann.

Das zu diesem Thema der Mode nun zu einer ganz wunderschönen Sache, nämlich der Mode selbst.
Es wurde schon immer Mode hergestellt und man leistete sich auch neue Kleidung. Diese wurde dann für den Kunden angefertigt und war nicht billig. Das geschah alles bevor der Markt überschwemmt wurde von der billig Ware der Konfektion. Die Zeit können wir nicht mehr zurückdrehen aber wir können etwas sensibler mit unserer Einstellung zur neuen Kleidung umgehen.

Überlege einmal bei der Durchsicht deiner Frühjahrgarderobe was du aus den letzten 2 Jahren noch zum Anziehen brauchen kannst. Vielleicht braucht es ja eine kleine Veränderung im Aussehen oder muss etwas in Form gebracht werden.

Ich persönlich richte mich sehr oft nach meiner Farbpalette, diese gibt mir so die Richtschnur vor für das passende Kleidungsstück. So kann es sein, dass ich Teile im Schrank habe die oft 5 Jahre und älter sind und immer noch gut aussehen. Bei der Herstellung achte ich auf das Material die Farben und nicht zuletzt auf die Verarbeitung. Wenn ein Naturmaterial verwendet wird ist es auch nicht notwendig dieses einem ständigen Waschgang auszusetzen denn ein Woll-Blazer oder sonstiges Teil wird durch die Wäsche nicht schöner. Luft und natürliche Feuchtigkeit sind hier die besseren Reiniger.
Mach doch mal den Kleiderschrankcheck und nimm dir vor in diesem Frühling nur das zu kaufen oder anzufertigen was unbedingt gebraucht wird. Das schont die Umwelt und deinen Geldbeutel.

Nun noch eine kleiner Hinweis auf meine letzte Arbeit, mein Steppjäckchen. Ich habe ja schon einiges darüber berichtet jetzt ist es endlich fertig. Wenn du dir den Werdegang dazu ansehen möchtest, dann lade dir doch die PDF-DATEI herunter.

Die ersten 3 PDF-DATEIEN kannst du dir gleich ansehen, Steppjacke   Steppjacke 1  Steppjacke 2  die letzte in Wort und Bild erklärt findest du, wenn du deinen Namen und die Mail-Adresse unten einträgst sofort als kleines GratisGeschenk in deinem Briefkasten.
Alles, was du tun musst, ist deinen Namen und deine E-Mail-Adresse einzutragen und du bekommst dafür meine Gratis Ausgabe sofort zugesandt.

 

Anfertigung einer Steppjacke.

 

 

 

 

 

 


 

Winterfrust

Die Tage schreiten voran und ein wenig macht sich der übliche Winterfrust breit. Ich weiß zwar nicht woran dies liegt denn die Tage werden ja schon wieder länger und die Sonne strahlt vom Himmel nur die Gefühlswelt lässt zu wünschen übrig. Februar ist so der Monat zwischen Winter und aufblühendem Frühling.


Bei den Faschingsnarren ist jetzt Hochsaison und alle schweben auf den Wolken dahin. Da geht’s von Prunksitzung zu Prunksitzung am Wochenende dann kommen die Umzüge und alle scheinen nun gute Laune zu haben. Bei ihnen kommt wahrscheinlich das Tief nach Aschermittwoch.


Über unseren Ateliers liegt meistens eine leichte Winterstarre, denn der zarte Duft des Frühlings hat die Kunden noch nicht erreicht.
Diese Zeilen schreibe ich für dich, wenn du selbstständig oder gar Neueinsteiger in die Selbstständigkeit bist und vielleicht momentan von Zweifeln heimgesucht wirst, ob deine Entscheidung mit der Existenzgründung richtig war. Ich kann dich beruhigen in jedem Betrieb gibt es solche Schwankungen und sie haben nichts mit dir zu tun.
Bei uns in den Ateliers, die mit direktem Kundenkontakt zu tun haben, sind wir, eben auch von der Gefühlswelt der Kunden abhängig. So wie wir haben auch Kunden meistens in dieser Jahreszeit ihre Unlustphase denn das neue Outfit für den Frühling wird ja noch nicht gebraucht.

Wir aber denken schon weiter und machen uns im Unterbewusstsein Sorgen, wie wir das plötzliche Erwachen des Frühlings im Kleiderschrank unserer Kunden stemmen können, wenn mehrere komplizierte Teile plötzlich in Auftrag gegeben werden.
Was kann im Vorfeld getan werden, um uns für diese Anstürme zu wappnen.


Hier habe ich ein paar Beispiele vielleicht sind sie für dich eine kleine Hilfestellung wie du die Zeit zwischen Winter und Frühling nutzen kannst.
Bereite einen kleinen Event vor wozu du deine Kunden einlädst, schreibe sie an, dass du neue Stoffe für ihre Frühjahrs-Garderobe für sie eingekauft oder Muster dafür bestellt hast. Ein Kollege von mir erzählte mir einmal eine verrückte Sache wie Er früher seine Kunden informiert hat. Er ein Herrenschneider setzte einen wunderbaren Text auf über englische Stoffe, welche er sich ansehen würde, bereitete die Briefe so weit vor, dass sie nur noch frankiert werden mussten. Als Nächstes buchte er einen Flug nach England, dort erstand er die richtigen Briefmarken für seine englische Post und die Werbebriefe landeten frankiert im englischen Briefkasten wo sie nach Deutschland versendet wurden.

Was möchte, ich dir mit dieser kleinen Anekdote mitteilen Werbung war schon immer notwendig und auch meistens aufwendig! Verlass dich nicht nur auf die online Werbung tue auch offline kund was du anzubieten hast. Wie du dies anstellen kannst, dafür benutze ich den Ausspruch des oben genannten Herrenschneiders „mit der Hand am Arm“.
In meinem kleinen Ratgeber, den ich schon vor längerer Zeit erstellt habe, kannst du dir einen kleinen Überblick verschaffen, wa
s du alles tun könntest.

Mein Ratgeber –Wo bekomme ich die Kunden her– Hier habe ich etliche aus heutiger online Weltsicht altmodische Methoden zusammengetragen die deine Wunschkunden vielleicht mehr ansprechen als Facebook und Co.
Stelle eine Kombination von beidem her eine aussagestarke Homepage und gute offline Werbung. 

 

Heimlicher Wunsch Chef sein

Das Jahr ist noch jung und ich möchte die Zeit nutzen für ein Thema das einige von euch sicher schon lange im Hinterkopf abgespeichert haben.

Was ist es, wovon ich heute berichten werde? Es ist das Thema, wie mache ich mich selbstständig.

Du bist ein Kreativling und möchtest dies gern in einer Selbstständigkeit verwirklichen und weißt nicht so richtig, wie du es anfangen sollst, dann habe ich für dich einen Ratgeber verfasst mit dem Titel < Praline oder Blockschokolade>. Sicher es gibt viele Einsteiger-Ratgeber, nur sind diese meisten sehr umfangreich und oft für den kleinen Anfang einfach ungeeignet. Wenn du ohne viel Geld starten und dir erst einmal einen Überblick verschaffen möchtest, ob deine Idee Erfolg hat, dann ist meine Aufzeichnung von der Selbstständigkeit mit einem Schneider-Atelier vielleicht eine kleine Hilfestellung für dich.

Aus Erfahrung und Gesprächen mit interessierten meist jungen Leuten weiß ich, dass viele davon träumen ihre erlernten Fähigkeiten anzuwenden in einer Selbstständigkeit die sie von zu Hause neben Haushalt und Kindern anwenden können.

Kreativ sein und am Ende eines Arbeitsganges ein schönes Produkt in den Händen zu halten, das der Kunde zu schätzen weiß ist eine sehr schöne Anerkennung für die geleistete Arbeit.
Du interessierst dich dafür wie eine kleine Selbstständigkeit aussehen kann dann trage deine E-Mail unten ein, dann bekommst dafür mein gratis Geschenk



Mein Schneider-Atelier 

Neues Jahr neue Aufgaben

Ein wenig Anlauf brauchte ich, um wieder mit dem täglichen Ablauf zu beginnen. Nachdem ich das letzte Jahr mit einem Samtmantel abgeschlossen habe, fing ich 2020 wieder an Samt zu verarbeiten. Es stand noch das Kleid unter das Samtmäntelchen aus. Gleich am 3. Januar machte ich mich an die Arbeit damit das Kleid am 5. Januar fertig war.

Und nun 2 Wochen später habe ich mit meiner Planung für die nächsten Wochen begonnen. Ganz ausgereift sind sie zwar noch nicht doch mir liegen einige Teile zum neu herstellen und welche zum Fertigstellen vor.

Außerdem habe ich meine Ratgeber um einen erweitert der sicher öfter in der Anwendung bei einem Kleidungsstückes eine gute Hilfestellung ist.

Der Ärmelschlitz wie bei einem Herrenhemd gearbeitet in Wort und Bild erklärt. Ich werde ihn ab 24.Januar auf meiner Seite Massschneider News  einstellen.

Bis bald EdithF

Samtmantel

Vorgenommen hatte ich mir meine eigenen Sachen zu Ende zu bringen. Doch wie das manchmal so ist mit der Planung, sie gerät schnell durcheinander.
Ein roter Samtmantel und noch so einige außerplanmäßige Dinge brachten meinen Zeitplan ins Wanken. Wer schon einmal Samt verarbeitet hat, wird verstehen wie aufwendig die Herstellung eines Kleidungsstückes ist. Samt hat ein eigen Leben und macht nicht gern das, was die Schneiderin will. Einige Tricks braucht es da schon um diesen Stoff in den Griff zu bekommen.

Ich habe daher alle Teile im Vorfeld mit der dünnen Vlieseline 785 vor dem Verarbeiten fixiert. Schon diese Arbeit war eine kleine Herausforderung, weil Samt ja nicht einfach auf das Bügelbrett gelegt werden kann, sondern er bedarf einer Unterlage die den Glanz vermeidet. Ja und so ging es mit der Verarbeitung weiter, alles musste exakt gesteckt oder gar geheftet werden.

Doch die ganze Ausführung der Verarbeitung werde ich heute nicht aufschreiben da auch meine Zeit etwas knapp wird vor Weihnachten.

Wenn Du Dich für die Verarbeitung von Samt oder eines Mantels interessiert so melde Dich für mein kleines gratis Büchlein an. Ich werde es Anfang Januar veröffentlichen.


Nun wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bis bald

EdithF

Advent

Advent Advent ein Lichtlein brennt erst eins dann zwei …….. usw. Denken wir doch Anfang Dezember, dass ja noch genügend Zeit bleibt, um unsere vorgenommenen Arbeiten zu erledigen, so stellen wir nach der ersten Woche oft ganz erstaunt fest, dass die übrigen Tage bis Weihnachten knapp werden.

Vor Jahren als ich noch in der Mühle zwischen Arbeit und Familie steckte, war diese Zeit ein einziger Wettlauf bis zum Tag X. In der Schneiderwerkstatt mussten die letzten Arbeiten erledigt werden, Weihnachtsfeiern und Geschenke besorgen standen an. Die Sonntage habe ich mit Plätzchen backen verbracht und am Montagmorgen fing der neue Wettlauf einer Vorweihnachtswoche an. An neue Kleider für mich selbst zu nähen war nicht zu denken, dazu fehlte mir zum einen die Muße für einen guten Schnitt und die Zeit diese zu Nähen.

Dieses Jahr so hatte ich mir vorgenommen, sollte alles anders werden. Meine Zeit ist nicht mehr eingeschränkt durch stundenlanges Arbeiten in der Schneiderwerkstatt und Wochenenden voller Weihnachtsfeiern. Doch das Leben spielt so seine eigene Melodie und der Mensch muss sich dementsprechend anpassen.
Etwas habe ich zwischenzeitlich aber trotzt aller Unpässlichkeiten geschafft mein Steppjächcken macht Fortschritte. Und, wenn alles klappt, ist es Weihnachten anziehbereit.

Hier findest Du die nächsten Schritte.


Advents- Einladungen

Langsam wird es Zeit sich um die Kleidung für die Advents-Einladungen zu sorgen. Vielleicht bist Du ja Selbsthersteller und Dein Design liegt schon in Deinem Kopf bereit angewendet zu werden.

Ich habe ja im September mit meinem Steppjäckchen angefangen das für solche Einladungen zum Einsatz kommen sollte. In Kombination mit einer schmalen Hose und einem passenden Shirt wäre dieses Outfit komplett. Doch wie ich schon berichtet habe hat mich ein persönliches Lebensereignis total für einige Zeit schachmatt gesetzt.


Endlich habe ich diese Woche wieder etwas Energie bekommen und mich in meine Werkstatt begeben, um die Teile zu sortieren, die ich für die festliche Zeit geplant habe, zu nähen. Dabei fiel mir mein Steppjäckchen in die Hände verschiedene Seidenstoffe für Unterhemdchen Shirtstoffe und ein Hosenstoff.

Als Erstes möchte ich mein angefangenes Jäckchen fertigstellen und dazu habe ich vom Fortschritt der Arbeit daran ein paar Bilder gemacht. Wie der Anfang war, kannst Du in diesem Artikel Stolpersteine beim Steppen  

Die ersten Bilder findest Du in diesem PDF  Steppjacke nachlesen wie es weitergeht, das berichte ich hier.

Hier findest Du ein PDF über den Arbeitsfortschritt. Trage Deinen Namen und Deine E-Mailadresse ein und Du kannst alles verfolgen.


Nähen ist das neue Yoga

Nähen ist das neue „Yoga“ diesen tollen Artikel habe ich vor einiger Zeit in unserer Zeitung gelesen. War es doch jahrelang überhaupt nicht hip sich mit dieser Arbeit zu beschäftigen, so ist nun scheinbar die Trendwende gekommen. Als alter Hase auf diesem Gebiet freue ich mich sehr darüber, dass Nähen nicht mehr uncool ist, sondern wie es in einer Zeitung genannt wird, nähen ist

„Slow Fashion in Reinkultur“.

Seit Guido Maria Kretschmer auf Vox seine Sendung „Geschickt eingefädelt“ moderiert gibt es sicher sehr viele, die der totalen Uniformität dieses globalen Einheitslooks entfliehen wollen. Ich freue mich sehr darüber.

Diesen Beitrag habe ich vor einiger Zeit schon einmal veröffentlicht, dass ich ihn wiederhole, hat seinen Grund. Wochenlang habe ich mich umgesehen bei den unterschiedlichsten Anbietern im Bereich der Schneiderei. Manchmal dachte ich, vielleicht habe ich etwas falsch gelernt oder es gibt eine neue Weisheit der Herstellung. Vieles was gezeigt wird entspringt nicht dem Grundwissen welches auch beim Nähen von Kleidungsstücken gebraucht wird.


Warum suchen junge Menschen mit dem Wunsch sich zur Schneiderin ausbilden zu lassen verzweifelt nach einem Lehrbetrieb? Vielleicht stellt man sich einmal diese Frage. Wenn alles doch so einfach ist in der Herstellung kann man es genauso gut durch Videos bei YouTube erlernen. Es fragt sich nur von wem.

Es ist schön sein durchgestyltes Ich zu präsentieren und es mag auch anziehen sein für viele, doch das richtige Arbeiten in diesem Handwerk ist etwas ganz anderes. Wenn Du neugierig geworden bist auf Grundtechniken Materialwissen und vieles mehr, dann erfährst Du es aus einer zuverlässigen Quelle am allerbesten, nämlich aus der mit einer fundierten Ausbildung.


Es ist bei unserem Handwerk wie fast überall, Bilder und Videos sind eine Sache, doch Tun ist etwas ganz anderes es muss geübt werden.

Ich habe diesen Beitrag nicht geschrieben für diejenigen die für sich selbst Ihre Kleidung nähen, sondern möchte denjenigen Mut machen die aus Ihrer Begabung etwas machen möchten. Sich richtig von Grund auf auszubilden, um daraus Ihren Traum zu verwirklichen, Mode zu gestalten.

Wenn es keine Betriebe dafür mehr gibt dann sind vielleicht Berufskollegs und Modeschulen eine Alternative für ein Ausbildung.

Du bist auf der Suche nach Arbeitstechniken die zur Grundlage in der Schneiderei gehören, dann komme öfter bei mir vorbei hier findest Du einiges davon.


Als kleines Geschenk habe ich für Dich das PDF <bezeichnen> hinterlegt wenn Du Deinen Namen und Deine Mailadresse hier angibst, bekommst Du es sofort ausgeliefert.


Yoga ist nicht ganz einfach für ungeübte, Nähen auch nicht.