Corona hat uns voll im Griff

Jetzt ist sie da die Krise, die fast alles niederstreckt. Viele haben sich noch nie darüber Gedanken gemacht wie das Leben aussehen würde ohne den ganzen Luxus, den wir haben. Nun ist es Ernst geworden und was fällt den Menschen ein sie hamstern und denken nicht an ihre Mitmenschen was ist das? Weiß sich heute niemand mehr zu helfen, wenn ein gewohnter Artikel in den Regalen fehlt.


Ich hatte vor über 10 Jahren meine größte Lebenskrise und musste kreativ handeln damit ich von dem Abwärtssog nicht mitgerissen wurde. Ganz dicht stand ich am Abgrund er war sehr tief aber ich habe nicht aufgegeben ihn zu überwinden. Vor was haben die Menschen Angst ich denke, es sind Dinge, die wir inzwischen als selbstverständlich ansehen die, auf einmal nicht mehr vorhanden sein könnten. Das fängt ganz klein im alltäglichen Zuhause an, plötzlich ist Kreativität gefragt bei ganz selbstverständlichen Dingen, wie zum Beispiel einer nahrhaften Mahlzeit mal kein Fast Food welches schnell an der Ecke beim Chinesen geholt wird. Denn wochenlang Fast Food für eine Familie ist zum einen nicht gesund und geht auch ganz schön ins Geld.

Was tun wenn plötzlich alles auf dem Prüfstand steht? Ja man lebte seither gut und bequem meistens auf Pump.
Mein Haus mein Auto mein Boot!
Nun wackelt alles und die Angst geht um.


All dies war bei mir plötzlich nicht mehr möglich und auch ich habe einige Zeit gebraucht das zu verstehen. Die Mitmenschen scherte das recht wenig, denn man war ja selbst schuld an dieser Lage, in die man sich hinein manövriert hatte. Ja gern zeigt man mit dem Finger auf solche Menschen warten wir es ab wer sich dazugesellt.
Auch der Staat wird nicht für alle den Sonnenschirm aufspannen, vor allem die kleinen werden darunter leiden. Die Hilfen die angeboten werden sollte der Kleinbetrieb daher so schnell wie möglich nutzen. Hoffentlich stellen sich dabei die Hausbanken nicht quer für so manchen Selbstständigen der sowie schon am Rande seiner Existenz steht. Denn an der Umsetzung oder besser gesagt am Willen so mancher Banker ist schon mancher Traum zerbrochen.

Ich hatte ebenfalls einen großen Traum der zerplatzte. Aus heutiger Sicht muss ich dazu sagen es war eine harte Zeit mit viel Verlust geschenkt habe ich dafür bekommen ein Leben, das ich mir so einteilen kann, wie ich es mag. Es war eine Erfahrung die mich reicher gemacht hat nicht im Sinn von Geld, sondern von neu gewonnenem Lebensglück.

So wünsche ich auch dir, dass du gut und gesund durch diese Krise kommst.

Ich habe meine Erfahrung von damals aufgeschrieben und als Krisenerfahrene Selbstständige möchte ich dir Mut machen nicht aufzugeben. Wie ich dies alles gemeistert habe kannst du hier erfahren, wenn du deinen Namen und deine Mailadresse hier einfügst, sende ich dir den Link zu meinem Buch.


Stil Schnitt und Fertigung

 

Ein etwas älterer Artikel fiel mir heute beim Aufräumen in die Hand er hieß


„Und Schnitt“
Stricken und Töpfern waren gestern, jetzt boomt das Nähen an der eigenen Maschine – gerne in Luxusausführung.


Was bis vor kurzem das Uncoolste überhaupt war hat sich zu einem Boom entwickelt. Wir von der nähenden Zunft, die dieses Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sehen zu und staunen wie uns die selbsternannten Profis ausstechen.


Woher kommt der Trend selbst zur Nadel zu greifen, ich habe etwas recherchiert.

In dem Artikel, den ich oben erwähnt habe stand, dass der neue Trend auf der zunehmenden Verweigerung des alten basiert.

Dass so viele Menschen wieder nähen sei die Folge der totalen Verfügbarkeit und der totalen Uniformität. Seit die neue Welle der einst verpönten biederen Tätigkeit voll im Trend liegt verbringen viele ihre Freizeit mit dem neuerworbenen Hobby des Nähens.


Mitte der siebziger und Anfang der achtziger gab es die Ketten wie H&M, Zara, und wie sie alle heißen noch nicht. Auf dem flachen Land musste man sich schon selbst helfen und aus dem, was vorhanden war einigermaßen schicke Kleidung zaubern. Auch damals waren schon Burda und Vogue im Einsatz für den besonderen Schnitt.

Ich selbst nähe nun schon seit meinem 15zehnten Lebensjahr meistens nach eigenen Schnitten und selbstentworfenen Design. Vor Jahren war ich, sobald ich irgendwo eingeladen war, der Paradiesvogel der unaufhörlich ausgefragt und vielleicht auch ein wenig beneidet wurde um meine anders aussehende Kleidung. Ich konnte mir Materialien aussuchen, wie Wolle, Seide, Baumwolle oder Leinen, die ein angenehmes Tragegefühl erzeugten und noch dazu edel aussahen. Diese Zeit fiel genau in die Welle der wieder entdeckten Jeans und jeder kleidete sich von Kopf bis Fuß in die aus Arbeiterkleidung entstandene Jeans Mode. Plötzlich war normale Kleidung out und nähen wurde Uncool.


Die Bekleidungsszene hat sich in den letzten 30 Jahren total verändert nicht mehr das Einzelstück von einem angesehenen Modeatelier ist angesagt, sondern die Markenkleidung. Und auf diesem Weg veränderte sich auch der Gang in die Schneiderei, die ja so behauptet man angestaubt ist. Für die Ateliers blieben letztendlich meistens nur die Änderungen der angesagten Designer übrig. Dies hatte zur Folge, dass viele Ateliers ihre Ausbildungsarbeit aufgaben oder ganz verschwanden.

Wie kommt es nun zu dem neuen Trend der Selbstherstellung seiner Kleidung.

Guido Maria Kretschmer sagt, „Die Leute wollen nicht mehr diesen Globalen Einheitslook“ und hat mit dieser Aussage sicher recht. Durch seine Sendung „Geschickt eingefädelt“ hat sich Guido Maria Kretschmer mit Inge Szoltysik noch eine Fachfrau aus unserem Handwerk des Maßschneiders mit ins Boot geholt, was letztendlich sicherlich noch dazu beigetragen hat, dass viele zum nachahmen animiert wurden.


Heute lernt man nicht mehr Schneiderin, sondern bedient sich der vielen Tutorials auf Youtube, die haarklein erklären wie die anfallenden Näharbeiten zu bewältigen sind. Doch hier ist es wie bei jedem Handwerksberuf, fehlt die Grundausbildung gibt es oft auch kein zufriedenstellendes Endprodukt.


Das Angebot an Schnitten für die Hobbyschneiderin ist vielfältig doch manch einer vergisst bei der Herstellung seiner Kleidung Form und Stil passend zu seiner Figur. So gibt es wenig Passendes für die Frau ab 55 sie ist nicht mehr jung hat oft nicht mehr die optimale Figur für so manchen Schnittvorschlag. Eine gute Bekannte von mir brachte es vor einiger Zeit auf den Punkt. Es gibt zurzeit nur Alte, die sich wie Teenager kleiden, anscheinend kann die Modewelt mit der reifen Frau nichts mehr anfangen.

Das war für heute mein etwas kritischer Artikel zum neuen Boom des selbst Schneiderns. Ich wünsche dir jedoch an dieser Stelle viel Glück und Erfolg bei der Herstellung deiner selbstgenähten Kleidung, vielleicht findest du ja die ein oder andere Hilfestellung auf meiner Seite Massschneider-News

 

Fast-Fashion

In unserer Zeitung lag zum Wochenende ein Beiblatt bei, welches mir direkt ins Auge gesprungen ist. Der Titel:

ES GEHT AUCH OHNE WASTE (Teil3) befasst sich mit dem Thema Fashion.


Daher möchte dieses mal ein Thema etwas näher betrachten, welches immer mehr um sich greift. Überall wird von Nachhaltigkeit geredet, doch gilt dies auch im Kaufverhalten bei der Mode? Hier greift doch der Konsumrausch geradezu um sich und die „ Fast-Fashion“- Konzerne werfen immer mehr Klamotten billig und qualitativ minderwertig im Übermaß auf den Markt. Interessieren tut dies den Endverbraucher wenig, denn der Style hat sich seit letztem Jahr geändert die Farbe passt nicht mehr oder das letzte Teil war schlicht und einfach ein Fehlkauf.

Ich weiß, dass ich hiermit ein heißes Thema anspreche, denn was hat die Mode mit der ganzen Diskussion rund um die Umwelt zu tun. Das denken viele doch in den Ländern wo unsere ganzen Hersteller hingezogen sind, um billig zu produzieren, dort sieht es ganz anders aus. Dort gibt es menschenunwürdige Arbeitsbedingungen verseuchtes Trinkwasser durch die Chemikalien der Textilindustrie. Diese gelangen dann durch die Organismen von Mensch und Tier ins Grundwasser und ins Meer.
So kann sich jeder überlegen wie der Kreislauf eventuell weitergehen kann.

Das zu diesem Thema der Mode nun zu einer ganz wunderschönen Sache, nämlich der Mode selbst.
Es wurde schon immer Mode hergestellt und man leistete sich auch neue Kleidung. Diese wurde dann für den Kunden angefertigt und war nicht billig. Das geschah alles bevor der Markt überschwemmt wurde von der billig Ware der Konfektion. Die Zeit können wir nicht mehr zurückdrehen aber wir können etwas sensibler mit unserer Einstellung zur neuen Kleidung umgehen.

Überlege einmal bei der Durchsicht deiner Frühjahrgarderobe was du aus den letzten 2 Jahren noch zum Anziehen brauchen kannst. Vielleicht braucht es ja eine kleine Veränderung im Aussehen oder muss etwas in Form gebracht werden.

Ich persönlich richte mich sehr oft nach meiner Farbpalette, diese gibt mir so die Richtschnur vor für das passende Kleidungsstück. So kann es sein, dass ich Teile im Schrank habe die oft 5 Jahre und älter sind und immer noch gut aussehen. Bei der Herstellung achte ich auf das Material die Farben und nicht zuletzt auf die Verarbeitung. Wenn ein Naturmaterial verwendet wird ist es auch nicht notwendig dieses einem ständigen Waschgang auszusetzen denn ein Woll-Blazer oder sonstiges Teil wird durch die Wäsche nicht schöner. Luft und natürliche Feuchtigkeit sind hier die besseren Reiniger.
Mach doch mal den Kleiderschrankcheck und nimm dir vor in diesem Frühling nur das zu kaufen oder anzufertigen was unbedingt gebraucht wird. Das schont die Umwelt und deinen Geldbeutel.

Nun noch eine kleiner Hinweis auf meine letzte Arbeit, mein Steppjäckchen. Ich habe ja schon einiges darüber berichtet jetzt ist es endlich fertig. Wenn du dir den Werdegang dazu ansehen möchtest, dann lade dir doch die PDF-DATEI herunter.

Die ersten 3 PDF-DATEIEN kannst du dir gleich ansehen, Steppjacke   Steppjacke 1  Steppjacke 2  die letzte in Wort und Bild erklärt findest du, wenn du deinen Namen und die Mail-Adresse unten einträgst sofort als kleines GratisGeschenk in deinem Briefkasten.
Alles, was du tun musst, ist deinen Namen und deine E-Mail-Adresse einzutragen und du bekommst dafür meine Gratis Ausgabe sofort zugesandt.

 

Anfertigung einer Steppjacke.