Community Maske

Nach einigem zögern habe ich letzte Woche beschlossen nun doch in die Maskenproduktion einzusteigen. Allerdings nicht im großen Stil, sondern erst mal nur für die Familie.


Zuerst fand ich dies alles ja etwas übertrieben doch als ich gestern die neuen Informationen über die weitere Handhabe mit der Pandemie gehört habe war ich ganz froh darüber, dass ich mich letzte Woche dazu entschlossen habe mal eine „Erstausstattung“ hergestellt zu haben. Zweierlei Muster habe ich ausprobiert und bin dann bei den rechteckigen hängengeblieben. Diese können entweder mit Gummi oder einem langen Bindeband hergestellt werden. Da in meinen Vorräten noch eine Rolle Gummiband vorhanden war benutzte ich für den Einstieg diese Variante. In meinen Resten fand ich jede Menge kleinere Stücke aus Baumwolle, die nun zu einem guten Zweck verwendet werden.
Der Schnitt dafür ist 25 × 19 cm das Gummiband ca. 19 bis 25 cm. Als Stoffe eignen sich hervorragend reine Baumwollstoffe die bei 60 °C gewaschen und heiß mit drei Punkten (BW) gebügelt werden können.


In eine größere Produktion möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht einsteigen da es für mich jede Menge anderes zu tun gibt was mir nicht viel Zeit an der Nähmaschine übrig lässt. Doch wer sich mit Masken versorgen möchte dem empfehle ich meine Kolleginnen, die gern bereit sind hier einzuspringen. Mehr dazu auf meiner Facebookseite. Maßgeschneiderte Kleiderträume


Es riecht nach Frühling

In meinem heutigen Blogbeitrag widme ich mich nun wieder meinem eigentlichen tun dem Maßschneiderhandwerk.


Für viele meiner Kollegen ist ja diese Zeit des Stillstands nicht gerade eine willkommene Arbeitsunterbrechung. Ich muss mich manchmal gerade dazu zwingen etwas Produktives in meinem Atelier zu erstellen. Vor ein paar Wochen habe ich mein Steppjäckchen fertiggestellt und musste feststellen, dass mir dazu noch ein paar Kleidungsstücke fehlen. In meinem Stofflager befand sich noch ein schwarzer Hosenstoff und ein dünner Georgette Stoff ebenfalls in Schwarz was ich beides wunderbar miteinander kombinieren kann.


Nun hieß es kreativ sein, um einen passenden Schnitt für meine Bluse zu finden. Kreativ sein in diesen Zeiten ist nicht einfach denn die meisten unserer Zunft brauchen den gewissen Druck im Nacken damit die Kreativ Maschine angeworfen wird.
Der Schnitt für die Hose stand schnell fest doch das Oberteil wollte sich zu keinem Bild formen. Ich stöberte daraufhin meinen Kleiderschrank durch und mir fiel eine Bluse in die Hände, welche ich schon vor längerer Zeit hergestellt habe.

Jetzt ein Jahrzehnt später passt sie immer noch und muss nur für das neue Oberteil etwas verlängert werden. Vielleicht sollten auch die Ärmel umgestaltet werden mal sehen. Das Material des Tigeroberteil ist ebenfalls ein Georgette Stoff und im schrägen Fadenlauf geschnitten.
Also nichts wie ran an die neu entworfene Bluse.