Die kühle Jahreszeit kommt bestimmt


Es fällt mir zwar sehr schwer bei dieser Hitze an andere Kleidung, als ein Sonnentop zu denken, doch mit ziemlicher Sicherheit werden demnächst Jacken unentbehrlich sein.


Zu überlegen gilt welchen wärmenden „Umhang“ soll ich mir zulegen was nehme ich für ein Material welchen Schnitt und wozu brauche ich die Jacke.


Immer, wenn ich mir ein neues Teil zulege, treffe ich zuerst diese Überlegungen. Denn ich habe ja schon in meinem Blogartikel über den  Minimalismus im Kleiderschrank  berichtet und an den halte ich mich auch bei der Jackenfrage. Mein Kleiderschrank wartet mit einer ganzen Reihe verschiedener Jacken auf doch wie das so ist die einen sind schon älter bei den anderen bin ich „rausgewachsen“.

Hier ein kleiner Einblick in die bisherige Jackenparade

Dazu gekommen ist diesen Sommer ein weißer Blazer, der aber nicht Herbst tauglich ist und mein Stepp-Jäckchen, über dessen Entstehung ich ja berichtet habe.

Mein Lieblingsjäckchen für den alltäglichen Einsatz braucht dringend eine Neuauflage, weil es etwas Tragespuren hat. Die Schnitte für die Jacken liegen alle bereit in meiner persönlichen Hängemappe ich brauche also nur noch eine Eingebung aus welchem Stoff ich die Jacke nähen möchte.

Das heißt einen Stoff habe ich ja schon liegen für ein herbstliches Outfit, wenn ich zur Sitzung meines Maßschneider-Verbands gehe.


Zu den Schnitten gibt es noch folgende Info ich habe insgesamt drei Grundschnitte, die ich abwandeln kann.

Ein Blazer Schnitt (hat Teilungsnähte und einen Reverkragen),
ein einfacher Schnitt mit Brustabnäher,
ein Blouson Schnitt (Schnitt mit Hemdblusenkragen und Ärmelbündchen sowie Passe und Knopfleiste)

Wie messe ich richtig dieses kleine PDF habe ich für dich vorbereitet trage deinen Namen und die Mailadresse ein und du kannst dich im Ausmessen für deinen ersten Grundschnitt üben!

 


Heiß es ist viel zu Heiß

An diesen Song aus dem Musical ‚Kiss me Kate‘ erinnerte ich mich bei diesen Temperaturen, die momentan draußen herrschen.


Als ich im ersten Lehrjahr war, das schon ewig lange her ist, gab es für uns damals einige Highlights, die ich nie vergessen werde. So streng meine Lehrmeisterin auch war doch diese Glanzpunkte im anstrengendem Näh-Alltag der damals noch schlappe 9 Std. lang war machten vieles wett.

Es war Sommer und im Garten war ein großer

Ein klein wenig unscharf doch man kann die glücklichen Gesichter sehen.

Swimmingpool, den wir in der Mittagspause benutzen durften. Ihr könnt euch denken was mich an dieser Lehrstelle am meisten gereizt hat, das waren genau diese kleinen Nebensächlichkeiten.

Schon als ich beim Vorstellungsgespräch die großzügige Einrichtung des Modesalons sah, so nannte man damals die edleren Schneiderwerkstätten, alles ganz edel mit Marmorfußboden Lüstern an Wänden und Decke. Einer großen Anprobe mit Spiegelfront und einer Werkstatt die Plätze für 15–18 Leute bot und natürlich die Aussage, dass der Pool für die Lehrlinge in der Mittagspause zur Verfügung steht, wusste ich hier will ich lernen. Es waren wunderschöne Sommertage zwar mit viel Arbeit aber mit einem großen Vergnügen mit meinen Kolleginnen. Auch sonst konnten wir uns nicht beklagen was uns noch so alles geboten wurde.


Ich habe dies alles mal aufgeschrieben nicht, weil ich mich damit rühmen will, sondern, um dir zu zeigen, dass zu einem guten Arbeitsverhältnis mehr gehört wie nur das Abarbeiten der Stunden im Betrieb.

Du hast vor Chefin zu werden dann sei ein guter Teamplayer in deinem Bereich. Erfolg hängt nicht nur davon ab wie kreativ du bist, sondern es gehört viel mehr dazu. Denk daran den Lohn deiner Mitarbeiter bezahlst nicht du, sondern die glückliche und zufriedene Kundschaft.


Wie du lesen konntest schwärme ich heute noch von meiner Lehrstelle, die alles andere war als einfach und lasch. Doch die angenehmen Dinge, welche ich erleben durfte, wogen die Strenge wieder auf.