Ausstattung der Schneiderwerkstatt

Dieses Mal wende ich mich mal so ein paar „Nebensächlichkeiten“ wie der Ausstattung einer Schneiderwerkstatt zu. Hin und wieder lese ich mal ganz gern die Kommentare in verschiedenen Gruppen auf Facebook die sich mit Nähen und allem, was dazu gehört befassen. Sehr viele Hobbyschneiderinnen sind recht fit in unserem Handwerk unterwegs. Oft mangelt es zwar ein wenig an Kleinigkeiten wie mit Einlage oder anderen Hilfsmitteln umzugehen ist, doch dies ist nicht weiter erwähnenswert. Für diese Dinge gibt es ja genügend Aufklärung auf YouTube allerdings meistens auch wieder von Hobbys.

Eine ganz wichtige Sache scheint bei vielen die Ausstattung mit genügend maschineller Unterstützung zu sein. Sicher ist es wunderbar eine hochwertige Nähmaschine sowie eine gute Overlock sein Eigen zu nennen aber von allein nähen diese tollen Stücke nicht da gehört schon ein wenig Grundkenntnis in der Herstellung von Kleidung dazu. Wobei es sehr viele Näherinnen gibt, die dies perfekt beherrschen, das muss ich neidlos eingestehen.

Doch was brauchst du für deinen Einstieg in dein neues Hobby, wenn dein Geldbeutel nicht üppig gefüllt ist und mal schnell eine Maschine für rund 3000,- Euro gekauft werden kann. Vielleicht hat ja irgendwer in deiner nächsten Verwandtschaft keine Verwendung mehr für seine Nähmaschine und du kannst diese haben.

Wunderbar mit Nähmaschinen ist es wie mit allen alten Teilen aus vergangenen Zeiten sie müssen erst einmal überholt werden. Das kannst du entweder selbst erledigen oder du gibst sie in fachkundliche Hände. Als ich noch Nähkurse gabt, kamen mir so allerlei Maschinen unter, die zuerst gepflegt werden mussten.

Dazu kannst du dir eine Anleitung Downloaden die dir einiges über Nähmaschinen und ihre Pflege erzählt.

Denn auch mit einer alten Maschine kannst du tolle Kleider nähen.
Mit einer Overlock liebäugeln die meisten denn viele denken damit kann sehr schnell etwas Neues hergestellt werden. Eine Overlock ist toll, wenn man sie hat aber sie wird nicht dringend benötigt.
Als ich einst anfing, mit meinem Atelier besaß ich eine Nähmaschine ein Bügelbrett und einen Zuschneidetisch. Damit habe ich mein erstes Geld als selbstständige Schneidermeisterin verdient. Eine Kollegin aus meinem Meisterkurs lag mir damals ständig in den Ohren, ich soll mir doch eine Overlock und einen Bügeltisch mit Abzug kaufen. Doch wie das manchmal so ist im Leben, wir hatten gerade unser erstes Haus gebaut und hatten eine kleine Tochter zu versorgen da fehlte einfach das Geld für die perfekte Werkstatteinrichtung.

Nach und nach habe ich mir dann zuerst eine Overlock dann eine große Bügelanlage und einen Schnellnäher sowie eine zweite Haushaltsmaschine gekauft. Meine Schneiderwerkstatt füllte sich im Lauf der Jahre mit einem zweiten Schnellnäher einer Ledernähmaschine 2 Berninas und einer weiteren Overlock.
Jetzt einige Jahre später habe ich bis auf 2 Nähmaschinen 1 Overlock und meiner Bügelanlage alles andere hergegeben, weil ich es nicht mehr brauche und meine Werkstatt sich verkleinert hat. Herstellen kann ich mit dieser Ausstattung noch alles, was ich auch in einer großen Werkstatt hergestellt habe.

Natürlich gibt es heute noch sehr viele andere Maschinen mit denen besondere Nähtechniken hergestellt werden können. Diese individuellen Maschinen sind aber nicht zur Grundausstattung einer Werkstatt von nöten, sondern nur für die Besitzerin die vielleicht ausgefallene Teile herstellen möchte.

Wenn dich die Maschinenkunde interessiert dann trage deinen Namen und die Mailadresse ein und du bekommst sie gratis ausgeliefert.

 

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