Wenn nicht jetzt wann dann

in meinem letzten Beitrag über die Selbstvermarktung habe ich dir erzählt, dass dies oft der schwierigste Teil nach der Existenzgründung ist. Davon bin ich nach wie vor überzeugt, doch wie sagte mein alter Nachbar, ein Bauer zu mir „klappern gehört zum Handwerk“.

Du hast deine Qualifikation für das Maßschneiderhandwerk in der Tasche, was möchtest du damit als Nächstes tun? Dir einen Job in der Konfektion suchen, um abgesichert zu sein oder dich auf eigene Beine stellen mit einem Maßatelier. Der Anfang wird sicher nicht einfach sein, denn wir werden ja alle mit billig Ware überschwemmt. Ich bin mir aber ganz sicher es gibt sie noch, die Menschen, welche sich diesem Trend entgegensetzen und sich gern ein Lieblingsteil nachschneidern oder ein ganz neues individuell nach ihren Vorstellungen anfertigen lassen möchten.

Nur wo findest du diese Kunden? Sicher wir können nicht alle von unserem Handwerk überzeugen, das wollen wir auch nicht, aber vielleicht manche mit einem einzigartigen Kleidungsstück begeistern.
Heute funktioniert Werbung gut über online jedoch nicht nur. Sieh dich in deinem Wohnort um, nicht unbedingt im Neubaugebiet. Vielleicht greifst du auf das alte Werbemittel Flyer zurück oder bietest einen Tag der offenen Tür an. Es gibt vieles was du tun kannst, um bekannt zu werden.

Als kleine Hilfestellung habe ich dir aus meinem Ratgeber „Wo bekomme ich die Kunden her“ einige Tipps zusammengestellt diese funktionieren mit Sicherheit auch heute noch.

Hier gibt es die Tipps https://erfolgskurs-selbststaendigkeit.com/existenzgruendung/

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https://massundmehr.de/newsletter/

Was verdiene ich

Diese Frage plagte mich einige Jahre später nach dem Einstieg in die Selbstständigkeit. Wiedereinmal war ich für 3 Tage zu einem Seminar unseres Schneiderhandwerks gereist.

Damals war dies mehr ernüchternd als aufmunternd für uns Neueinsteiger. Es drehte sich meistens um die Verarbeitung der Maßkleidung und diese Seminare wurden von Koryphäen unseres Handwerks bestritten. Es war nicht so, dass wir Neulinge keine Ahnung von der Herstellung der Maßkleidung hatten, das war es nicht. Vielmehr war es die Art, wie sich die älteren uns jungen präsentierten. Ich weiß es noch heute als ein Bekannter Herrenschneider ein Seminar abhielt und uns erzählte wie er seine Kunden bedient. Dazu gehörte nach einer mehrstündigen Anreise zum Wohnort des Kunden die Anprobe und wenn es angeboten wurde ein hochprozentiges Getränk, das er dem Kunden so erzählte er nicht abschlagen konnte.

Das alles spielte sich in den achtziger Jahren ab, heute wäre dies in unserem Bereich gar nicht mehr möglich. Wie sollte man die Stunden und Fahrtkosten berechnen, ganz zu schweigen vom Alkoholkonsum! Das dies alles nicht meine Welt war, kannst du dir sicher vorstellen. Was mich jedoch brennend interessierte war die Frage wo bekomme ich die Kunden her, die mir meine Arbeit auch bezahlen.

Gute Arbeit anbieten und Kunden haben, die dies wertschätzten, das war schon immer eine große Aufgabe.

Der Zufall wollte es, dass eine ältere Kollegin sehr weit oben in den Hierarchien des Handwerks neben mir im Seminar saß und mich einst sozusagen an die Hand nahm und mir dabei einige Wege öffnete. Bei ihr bekam ich zum ersten Mal einen ganz reellen Überblick über den Verdienst in unserem Handwerk. Sie stellte mit mir zusammen einen Businessplans, wie es heute genannt wird, auf. Meine Vorstellungen von einem Verdienst von 3000,- DM monatlich (es ist schon lange her) wurden bei der Aufstellung zunichte gemacht. Stattdessen meinte die Kollegin, wir fangen mal bei 1300,- DM an. Sie hatte recht das musste ich mir eingestehen, denn schon damals half es nichts sich Luftschlösser zu bauen. Träume waren etwas anderes wie die Realität im täglichen Arbeitsleben.

Jetzt lag es mir dies zu ändern, also fing ich an nach Seminaren Ausschau zu halten, wo ich die Grundlagen für Marketing mir aneignen konnte. Das war das, was ich noch so dringend brauchte damit mein Atelier rentabel wurde.

Ich habe für dich ein Exposé für den Einstieg in die Selbstständigkeit hinterlegt wenn du deine E-Mailadresse und deinen Namen angibst kannst du es sofort herunterladen.

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Arbeitsreiche Wochen

Bis alles erledigt ist Prüfungsaufsicht bei den zukünftigen Gesellen im Maßschneiderhandwerk, Arbeiten rund um Haus und Hof das dauert so seine Zeit.

Dabei fällt mir ein Spruch aus meinen Kindertagen ein der von einer älteren Ordensschwester kam, habe ihn aber leider nicht mehr vollständig im Kopf. 

 

Doch was er ausdrückte war, »wie der Arbeitsflut im Frühling und Frühsommer Herr werden«, viele Dinge mussten auf einmal geschehen. Es häufte sich einst die Arbeit, weil noch sehr viel für den täglichen Bedarf ohne Maschinen und von Hand erledigt werden musste. Neben der täglichen Arbeit war im Garten der „Tisch“ reich gedeckt mit Obst und Gemüse das eingekocht und haltbar gemacht wurde für den langen Winter.

Heute ist ja alles im Supermarkt zu erwerben, doch es gibt auch wieder Individualisten die sich gern ihr Obst und Gemüse im eigenen Garten anbauen möchten.

 

Diese Denkweise können wir doch in alle Bereiche unseres Lebens einbauen auch in den Umgang mit unserer Kleidung. Vor Wochen habe ich ja schon einen Artikel über fast-fashion geschrieben und möchte daher dieses Thema nochmal aufgreifen. Vielleicht muss sich unser Berufszweig  wieder mehr ins Gedächtnis der Verbrauche bringen, dass wir diejenigen sind die ihnen das individuelle Brautkleid den schicken Business-Anzug genau nach ihren Vorstellungen und Maßen herstellen können. Nicht zu vergessen dabei aus einem Stoff der Frau oder Mann in der wichtigen Konferenz nicht ins Schwitzen bringt, sondern sie ganz cool durch die hitzigen Stunden führt. Neue frische Ideen mit gut durchdachten Angeboten das würde vielen Ateliers sicher helfen.

In unserem Beruf ist es wie überall im Handwerk du musst bereit sein dafür zu Arbeiten, und zwar die meiste Zeit davon mit den Händen. Sicher spielt auch die digitale Welt bei uns heutzutage eine Rolle. Wenn du genügend Kapital hast, kannst du dir ein Programm zum Schnitte erstellen zulegen und Maschinen kaufen die viele Arbeitsgänge erledigen. Sollte aber dies alles am Anfang nicht möglich sein geht es auch einfacher. Hol dir doch meine Praline oder Blockschokolade dann kannst du dir deinen Weg nach deinen Möglichkeiten aufbauen. Den ganzen Aufbau habe ich schon erlebt und berichte dir nicht nur aus angelesener Theorie, sondern aus einer gelebten Praxis heraus. Egal ob dies schon einige Jahre her ist, der Aufbau geschieht nicht ohne deinen ganzen Einsatz. Möglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen gibt es viele. Also, wenn du gern dein eigener Chef sein möchtest dann fang an.

Möchtest du einen Einblick ins Reich einer Schneiderwerkstatt tun dann lade dir hier mein Gratis E-Book herunter.

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Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Letzte Woche war es wieder einmal so weit und für die Kleinen fing der erste Schultag an. Die einen kamen in die nächste Klasse und für die Erstlinge kam der Einschulungstag.
Warum erzähle ich dies auf einem Blog der sich mit der Selbstständigkeit und Mode befasst! Auch in unserem Beruf gab es den ersten Tag im Betrieb oder einem Berufskolleg für Mode und Design.

Ich bedaure es sehr, dass es fast keine Ausbildungsbetriebe im Maßschneiderhandwerk mehr gibt.

 

Wenn man sich einmal mit den Hintergründen dafür befasst so hängt vieles damit zusammen. Um Lehrlinge auszubilden, bedarf es einem guten Grundwissen über die Herstellung von Kleidungsstücken auch die betriebswirtschaftliche Seite sollte berücksichtigt werden. Es ist nicht damit getan einen Schnitt zu nehmen den auf den Stoff zu legen und danach mit der Maschine zusammen zu nähen. Es gehört noch einiges dazu bis man die Fingerfertigkeit und vor allem den Ablauf der Arbeiten verinnerlicht hat. Das Innenleben eines Stückes braucht oft eine Stütze hier gehört die Wahl des richtigen Einlagenmaterials ebenfalls zu den Grundkenntnissen wie auch das richtige Aufbringen der Einlage. Bügeln ist ebenfalls ein Thema, das oft unterschätzt wird wie auch die Auswahl der Nähseide oder Maschinennadel. Bis hierher sind es die einfachen Aufgaben, die ein Lehrling zu lernen hat, weitgreifender geht es mit der gesamten Herstellung eines Kleidungsstückes.
Die erste Station ist das Kundengespräch, was vom Kunde/in wie gewünscht wird. Über das Aussuchen des Schnittes der Stoffauswahl den Preis sollte ein gutes Verkaufsgespräch geführt werden. Alles Zusammengestellte wird schriftlich festgehalten und mit einer Zeichnung oder Bild versehen. Diese Arbeit erledigt die Chefin.

Ihr seht schon, ich könnte unendlich weiter machen in meiner Aufzählung. Vorgenommen habe ich mir Module der einzelnen Aufgaben, die einen Lehrling einführt in das Reich der Schneiderei zusammenzustellen und anzubieten.Mehr dazu erfährst du bei den

Massschneider News


Für die, die schon ein paar Schritte weiter sind und mit der Eröffnung eines Schneider-Ateliers liebäugeln habe ich mein Wissen für das Betreiben eines Kleinbetriebs zusammengestellt ihr findet es hier. Gründen

Interessierst du dich für die Aufgaben, die ein Schneiderberuf von der Pike auf bis zum Meister an dich stellt, so trage dich hier ein und du bekommst Nachricht wann das erste Modul zu haben ist.

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Winterfrust

Die Tage schreiten voran und ein wenig macht sich der übliche Winterfrust breit. Ich weiß zwar nicht woran dies liegt denn die Tage werden ja schon wieder länger und die Sonne strahlt vom Himmel nur die Gefühlswelt lässt zu wünschen übrig. Februar ist so der Monat zwischen Winter und aufblühendem Frühling.


Bei den Faschingsnarren ist jetzt Hochsaison und alle schweben auf den Wolken dahin. Da geht’s von Prunksitzung zu Prunksitzung am Wochenende dann kommen die Umzüge und alle scheinen nun gute Laune zu haben. Bei ihnen kommt wahrscheinlich das Tief nach Aschermittwoch.


Über unseren Ateliers liegt meistens eine leichte Winterstarre, denn der zarte Duft des Frühlings hat die Kunden noch nicht erreicht.
Diese Zeilen schreibe ich für dich, wenn du selbstständig oder gar Neueinsteiger in die Selbstständigkeit bist und vielleicht momentan von Zweifeln heimgesucht wirst, ob deine Entscheidung mit der Existenzgründung richtig war. Ich kann dich beruhigen in jedem Betrieb gibt es solche Schwankungen und sie haben nichts mit dir zu tun.
Bei uns in den Ateliers, die mit direktem Kundenkontakt zu tun haben, sind wir, eben auch von der Gefühlswelt der Kunden abhängig. So wie wir haben auch Kunden meistens in dieser Jahreszeit ihre Unlustphase denn das neue Outfit für den Frühling wird ja noch nicht gebraucht.

Wir aber denken schon weiter und machen uns im Unterbewusstsein Sorgen, wie wir das plötzliche Erwachen des Frühlings im Kleiderschrank unserer Kunden stemmen können, wenn mehrere komplizierte Teile plötzlich in Auftrag gegeben werden.
Was kann im Vorfeld getan werden, um uns für diese Anstürme zu wappnen.


Hier habe ich ein paar Beispiele vielleicht sind sie für dich eine kleine Hilfestellung wie du die Zeit zwischen Winter und Frühling nutzen kannst.
Bereite einen kleinen Event vor wozu du deine Kunden einlädst, schreibe sie an, dass du neue Stoffe für ihre Frühjahrs-Garderobe für sie eingekauft oder Muster dafür bestellt hast. Ein Kollege von mir erzählte mir einmal eine verrückte Sache wie Er früher seine Kunden informiert hat. Er ein Herrenschneider setzte einen wunderbaren Text auf über englische Stoffe, welche er sich ansehen würde, bereitete die Briefe so weit vor, dass sie nur noch frankiert werden mussten. Als Nächstes buchte er einen Flug nach England, dort erstand er die richtigen Briefmarken für seine englische Post und die Werbebriefe landeten frankiert im englischen Briefkasten wo sie nach Deutschland versendet wurden.

Was möchte, ich dir mit dieser kleinen Anekdote mitteilen Werbung war schon immer notwendig und auch meistens aufwendig! Verlass dich nicht nur auf die online Werbung tue auch offline kund was du anzubieten hast. Wie du dies anstellen kannst, dafür benutze ich den Ausspruch des oben genannten Herrenschneiders „mit der Hand am Arm“.
In meinem kleinen Ratgeber, den ich schon vor längerer Zeit erstellt habe, kannst du dir einen kleinen Überblick verschaffen, wa
s du alles tun könntest.

Mein Ratgeber –Wo bekomme ich die Kunden her– Hier habe ich etliche aus heutiger online Weltsicht altmodische Methoden zusammengetragen die deine Wunschkunden vielleicht mehr ansprechen als Facebook und Co.
Stelle eine Kombination von beidem her eine aussagestarke Homepage und gute offline Werbung. 

 

Neues Jahr neue Aufgaben

Ein wenig Anlauf brauchte ich, um wieder mit dem täglichen Ablauf zu beginnen. Nachdem ich das letzte Jahr mit einem Samtmantel abgeschlossen habe, fing ich 2020 wieder an Samt zu verarbeiten. Es stand noch das Kleid unter das Samtmäntelchen aus. Gleich am 3. Januar machte ich mich an die Arbeit damit das Kleid am 5. Januar fertig war.

Und nun 2 Wochen später habe ich mit meiner Planung für die nächsten Wochen begonnen. Ganz ausgereift sind sie zwar noch nicht doch mir liegen einige Teile zum neu herstellen und welche zum Fertigstellen vor.

Außerdem habe ich meine Ratgeber um einen erweitert der sicher öfter in der Anwendung bei einem Kleidungsstückes eine gute Hilfestellung ist.

Der Ärmelschlitz wie bei einem Herrenhemd gearbeitet in Wort und Bild erklärt. Ich werde ihn ab 24.Januar auf meiner Seite Massschneider News  einstellen.

Bis bald EdithF

Ferienlaune

Noch ein bisschen schwelgen in der Ferienlaune ist angesagt.

Trotzdem habe ich etwas gefunden für die Neueinsteiger in unser kreatives Handwerk. Vielleicht suchst Du ja gerade nach einem kleinen Leitfaden, an dem du dich etwas orientieren kannst und der nicht so ausufernd ist, wie die Existenzgründung sonst angegangen wird.
Unser Handwerk gehört ja zwischenzeitlich schon zu den „Paradiesvögel“ das heißt, uns gibt es fast gar nicht mehr.
Doch seltsamerweise nehmen die Anfragen nach Änderungen nicht ab und damit ist oft gutes Geld verdient.
Ich habe einmal ein PDF zusammengestellt mit den Verdienstmöglichkeiten im Kleingewerbe.

Bei Gründen gibt es noch weitere Infos für den Start mit einem Kleingewerbe. Speziell auf unser Handwerk zugeschnitten sind  die Verdienstmöglichkeiten. Trage Deine Mailadresse ein und Du bekommst sofort das PDF Gratis ausgeliefert.

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Designer-Kleidung

Heute kam ich bei einer wunderbar aufgemachten Website ins Grübeln und dachte „wau“ schade, dass zu meiner Zeit solch eine Präsentation noch nicht möglich war, um mein Handwerk vorzustellen. Ich musste noch ganz andere Werbemaßnahmen ergreifen, um auf mich aufmerksam zu machen.

Es ging um Designer-Kleidung hergestellt vom Entwurf bis zur Übergabe an die Kundin. Die Webseite war perfekt aufgemacht und beinhaltete alles, was der Kunde/in für die Herstellung eines maßgefertigten Kleidungsstücks wissen sollte. Und was ich noch ganz erstaunlich fand, war der Preis am Ende des ganzen Arbeitsablaufs. Er war angemessen für den Zeitaufwand, das Material, dem Design für das Einzelstück, kurz um, ich war begeistert.
Bis ein Kleidungsstück fertig auf der Puppe hängt, hat es sehr oft 25–40 Stunden durchlaufen, die es zu berechnen gilt. Es ist nämlich nicht damit getan ein Kleid zu designen, sondern die Hauptarbeit liegt darin, es in Schnitt- und Herstellung umzusetzen. Dazu kommen noch Betriebskosten wie in jedem anderen Handwerk auch und dies ergibt den Rechnungsbetrag.

Du möchtest ein Atelier eröffnen und bist noch unsicher welche Kosten auf Dich zukommen und ob sich das Ganze überhaupt trägt, dann solltest Du mit einem Businessplan anfangen, um einen Leitfaden zu bekommen.
Auf meiner Autorenseite habe ich einiges für Dich zusammengetragen, um Dir beim Einstieg in die Selbstständigkeit einen Leitfaden in die Hand zu geben.

Bis bald

EdithF

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Das Kleinunternehmen

 

Du bist Neueinsteigern mit einem Kleinunternehmen? Und es ist verwirrend.

Doch so undurchschaubar ist das Ganze nicht, wie es von vielen dargestellt wird.
Kompliziert macht man sich die ganze Angelegenheit meistens selbst.
Schon das Wort Kleinunternehmen im Nebengewerbe sagt doch schon aus, um was es sich handelt. Nennen wir es mal einfach ausgedrückt, man möchte Dinge herstellen oder verkaufen oder beides, die durch ein angemeldetes Kleinunternehmen nicht der Schwarzarbeit zugeordnet werden. Dieses Kleinunternehmen unterliegt verschiedenen Auflagen.

Das wichtigste für den Anfang ist eins, überlegen was will ich erreichen. Möchte ich nur ein kleines Zubrot zu meinem Hauptverdienst oder möchte ich neben Haushalt und Kindern meine Selbstständigkeit zum Beispiel mit einem Schneideratelier aufbauen. Wenn diese Fragen klar sind und Du einen passenden Namen für Deine Selbstständigkeit gefunden hast, gehst Du auf Dein Rathaus und meldest Dein Gewerbe an.
Mit diesem Papier in der Hand geht es dann zu Schritt zwei, es kommen sämtliche Formulare zum Ausfüllen


Das sind auf der einen Seite die Einnahmen und der Gewinn für die Besteuerung, ob Zahlungen anfallen oder nicht. Dann kommt für manche Personen die Frage der Versicherungen (Krankenkasse, Rente) dazu. Hier stellt sich die Frage Familienversichert, freiwillig versichert (das kann man sich auch in der gesetzlichen Krankenkasse) oder versichert durch den Hauptberuf. Dies sollte jeder einzelne aus seiner Situation heraus klären. Das ist für den Anfang das wichtigste. Andere Absicherungen sind jedem selbst überlassen. Noch kurz zur allgemeinen Frage der Berufsgenossenschaft auch hier kann man sich am Anfang als Einzelunternehmer befreien lassen. Die ganze Flut an Anträgen ist zwar lästig am Anfang doch manche Dinge braucht man nicht auszuführen, als ob man schon am Anfang ein Großunternehmen leitet. Oft reicht ein kurzer Bescheid mit einem Hinweis zur aktuellen Situation.

Lade Dir mein kleines Büchlein Mein Schneideratelier   herunter, da bekommst Du einen Einblick in die Anfänge einer Selbstständigkeit.

Ich selbst habe alle Varianten vom Klein- bis Handwerksbetrieb mit Umsatzbesteuerung schon erlebt und weiß aus Erfahrung, schwierig wird es beim Überschreiten der gesetzlichen Grenzen für Einnahmen und Gewinn.
Es ist wie vieles im Leben, Einstellungssache für was man sich entscheidet. In meinen Ratgebern habe ich es einmal Praline oder Blockschokolade genannt. Diesen Ratgeber findest Du hier Praline oder Blockschokolade

Du darfst Dich gern bei mir melden, wenn Du aus meinem Erfahrungsschatz etwas wissen möchtest.

 

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Meine Nähmaschine und ich

Hallo und herzlich willkommen im Jahr 2018

Wie fang ich an, am besten ich erzähle Dir, was ich mir für 2018 vorgenommen habe. Was denkst Du, was erwartet Dich in diesem Beitrag heute. Vielleicht Nähtipps, Anleitungen, Schnittentwicklungen und viele andere Dinge aus der Schneider-Praxis. Leider muss ich Dich in Deiner Erwartungshaltung etwas enttäuschen.
Wir beide, meine Nähmaschine und ich, sind nun schon viele Jahrzehnte ein Paar und unzertrennlich. Wir besitzen einen Zauberhut voller Tricks und Kniffs über das Nähen. Doch was mir selbst sehr am Herzen liegt, bist Du mit Deinem Traum der Selbstständigkeit.
Nähen habe ich gelernt von der „Picke auf“ wie man so schön sagt, die Grundlagen der Maßschneiderei. Gelehrt meine Auszubildenden und mein Wissen in Kursen weitergegeben.
Ich habe mir für 2018 vorgenommen, Dich da abzuholen, wo Du vielleicht gestrandet bist, zum Beispiel nach dem Ende deiner Ausbildung, oder gar nach deinem Abschluss der Meisterprüfung.
Du hast einen großen Traum, ein eigenes Atelier soll es sein. Kunden willst Du mit Deinen Kreationen begeistern, ihnen die Kleidung individuell und einzigartig schneidern.

Du hast eröffnet!

Deine Eröffnung war wundervoll und viele Versprechungen von „ich melde mich bestimmt bei Dir“ gab es. Nun wartest Du, schon etwas länger als Dir lieb ist.

Warum ist das so, vielleicht hat das mit der Vergangenheit unseres Berufsstands zu tun, wo zwar Kleidung gebraucht wurde, aber die „Näherin“ nicht den Stellenwert hatte, gutes Geld zu verdienen. Vielleicht gibt es andere Dinge die nicht passen.

Anstrengend ist meistens der Weg, bis Du die Anhöhe erreichst, wo Du dann das Ziel schon in der Ferne siehst. Sicher es gibt einige Kollegen die Du vielleicht verfolgst in den sozialen Netzwerken, die anscheinend auf der richtigen Zielgeraden sind. Doch auch sie haben mit Sicherheit einen nicht ganz einfachen Weg hinter sich.
Möchtest Du etwas mehr Licht in dieses Dunkel bringen, dann lade Dir doch völlig kostenlos mein kleines Büchlein herunter, es führt Dich ein in die geheimnisvolle Welt unseres kreativen Handwerks ein.

Bis bald
EdithF