Bewerbe Dein Atelier!

Habe mir mal wieder etwas Abwechslung gegönnt und ein sehr interessantes Seminar besucht von Joachim Kirchner. Es war klein fein und aufschlussreich. Marketing eins meiner Lieblingsthemen schon seit Jahren, es hat sich einiges verändert seit ich die ersten Seminare besucht habe.

Du weißt, ich bin seit über 45 Jahre selbstständig mit meinem Maßatelier und so langsam ist es Zeit mich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen. Was aber nicht heißt, dass ich mich zur Ruhe setzen werden, nein das nicht ich möchte nun meine Lebenserfahrungen an handwerklicher Arbeit und Geschäftsaufbau an interessierte Menschen, die diesen kreativen Beruf ausüben weitergeben. Aus meiner langen anstrengenden und doch schönen erfüllten Zeit des Geschäftsaufbaus und der Arbeit in meinem Maßatelier habe ich einige Ratgeber geschrieben die Dir eine Stütze sein können.

Vieles ist heute zwar etwas anders, doch im Grunde braucht jeder, der selbstständig ist, seit Menschengedenken immer das gleiche, Menschen die seine Produkte kaufen. Daher ist es auch für Dich eines der wichtigsten Dinge nach Deinem Start in die Selbstständigkeit dafür zu sorgen, dass Du gesehen, gehört und wahrgenommen wirst.

Du findest bei mir für Deinen Einstieg folgende Bücher als Unterstützung vor.

Praline oder Blockschokolade führt Dich durch die ersten Hürden der Selbstständigkeit dazu ein kleiner Einblick ins Exposé.  Expose Praline

Wo bekomme ich die Kunden her ein Leitfaden was vor Ort alles getan werden kann, um bekanntzuwerden.


Der Businessplan zugeschnitten auf ein Kleinunternehmen.

Auf meinerAutorenseite findest Du meine Bücher.

Als kleines Geschenk habe ich für Dich mein Gratis Büchlein Mein Schneideratelier

Du bist neugierig geworden wie ein alter Hase dies angefangen hat, dann freue ich mich von Dir zu hören.

 

 

Von handmade zur Schneiderkunst

Es gibt sehr viele Menschen, die wunderbar schneidern können. Das will ich hier auch nicht anzweifeln.


Was mir persönlich jedoch ein besonderes Anliegen ist, das sind die Grundlagen auf denen Du aufbauen kannst, um vielleicht Deinen Traum von einer Selbstständigkeit zu verwirklichen.
Ja und genau das ist der Unterschied zwischen handgemacht und professionellem Schneidern. Die Grundlagen dafür kann man lernen. Vor Jahren war dies die Ausbildung zur Schneiderin. Durch den Wegfall von vielen Ateliers oder wie man so schön old school sagt Modesalons fehlen diese Ausbildungsstätte. Das meiste wird heute in die Designer Schulen und Berufskollege verlagert, dadurch fehlt es oft an Grundkenntnissen.
Hast Du Dir schon einmal überlegt, aus Deinem Design Studium mehr zu machen als nur darauf zu warten einen Job in irgendeiner Konfektionsfirma zu bekommen der Dich nicht zufrieden stellt, weil Du doch nicht Deine Ideen einbringen darfst, sondern nur der Handlanger der Designerin bist?

Vielleicht bist Du eine junge Mama und würdest gern Dein erlerntes Handwerk für einen kleinen Nebenverdienst einsetzen. Auch dafür habe ich für Dich eine Lösung. Es gibt viele Gründe sich sein eigenes Atelier aufzubauen. Wenn Du wissen möchtest wie ich selbst begonnen habe, dann hole Dir mein Büchlein

Mein Schneideratelier

und Du kannst sofort mit dem lesen anfangen.

Bis bald

EdithF

Natur pur

Seit meiner letzten Anfertigung sind nun schon ein paar Tage vergangen und ich schwelge nun in gedanklichen Sommerträumen. Was könnte neues entstehen an Blusen, Shirts, Hosen und Kleidern. In den letzten Tagen habe ich verschiedene Online-Shops durchgestöbert auf der Suche nach Natur. Diese hoffte ich zu finden in entsprechenden Kleiderstoffen für meine Projekte, die ich auf dem Plan stehen habe.


Einfach war die Suche nicht, denn meistens fand ich Polyester. Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt in meiner Stoffauswahl und sollte nicht so kritisch sein.
Wenn man jedoch einmal das Gefühl von Seide auf der Haut gespürt, den Geruch von reiner Seide in die Nase bekommen hat, fühlt man regelrecht den Ursprung, wo dieses tolle Naturprodukt herkommt.


Ein Seiden-Top auf der Haut ist ein herrliches Gefühl und kann von keiner Kunstfaser getoppt werden. Oder an heißen Sommertagen ein leichtes luftiges Baumwoll- oder Leinenkleid anzuziehen ist wunderbar. Es klebt nicht am Körper, umspielt uns luftig und leicht und lässt uns die hohen Temperaturen mit Leichtigkeit ertragen. Am Abend, wenn die Luft etwas kühler wird hüllen wir uns in ein leichtes Baumwolljäckchen ein oder legen uns ein leichtes Wolltuch um die Schultern.


Ich weiß nicht jeder teilt meine Euphorie zu den Naturfasern, denn es gibt natürlich auch einige Nachteile wie, sie knittern, Stoffe sind zu teuer und lassen sich nicht gut waschen. Doch auch hier gibt es ein kleines Geheimnis der Naturfasern. Eine reinseidenes, Baumwoll- oder Woll-Kleid muss nicht nach jedem tragen in der Waschmaschine landen. Und eine Jacke, Hose oder Rock aus einem Wollstoff benötigt ebenfalls nicht ständig eine Vollreinigung. Oft genügt schon eine Nacht frische Luft und vielleicht ein Bügeleisen das Knitter Spuren beseitigt.

Das ist zum Beispiel Nachhaltigkeit bei der Kleiderwahl, sie ist Umweltschonend, weil nicht so viel an Pflegeprodukten und Energie verbraucht wird. Dies sind alles Dinge die auf meinem Gebiet für die Umwelt getan werden können.

Ich selbst vertrete den Standpunkt lieber etwas weniger im Schrank, dafür Kleidungsstücke, welche zusammen passen und aus gutem Materiel sind, das schont Umwelt und Ressourcen.

Bis bald

EdithF





Konzert

Am Samstag den 13.April war es endlich soweit, unser Konzert fand statt.
Die Wochen davor verbrachte ich mit einüben von Text und Stimme und was den Bogen nun zu dem spannt, was Dich vielleicht am meisten interessiert zu, was ziehe ich an.

Schwarz von Kopf bis Fuß sollte es sein für Alle am Chor beteiligten Sänger und für das Orchester. Die Farbe Schwarz kommt in meiner Farbskala nicht vor und stehen tut sie mir auch nicht unbedingt. Egal es musste was Schwarzes her. Es waren noch zwei Wochen Zeit und mein kreatives Navi wollte mir einfach keinen geeigneten Weg zeigen zu dem Endprodukt. Die Tage vergingen und ich brütete über Schnittmöglichkeiten für das sogenannte „kleine Schwarze“. Zuerst hatte ich ein Kleid auf dem Plan und habe mir den eventuell herzustellenden Schnitt auf der Puppe vorgesteckt. Er löste in mir keine Begeisterungsstürme aus, also weg damit.

Inzwischen rückten die Tage immer näher an den Termin heran. Beim Aufräumen fiel mir ein alter Schnitt eines Sommerkleides in die Hände, natürlich war dieser nicht mehr zur aktuellen Figur passend. Doch dieses Sommerkleid hatte ich sehr gern, daher machte ich mich daran in den letzten verbleibenden Tagen einen neuen Schnitt aus der alten Vorlage zu erstellen. Zuerst habe ich einen nicht mehr zu gebrauchenden Stoff genommen, einen Prototyp erstellt diesen anprobiert und die Änderungen vorgenommen. Einen Ärmel dazu erstellt, bin zig mal hineingestiegen, hab den Schnitt überprüft und ihn dann zu Papier gebracht, damit er auch wieder verwendet werden kann.

Es ist ein Kasack entstanden etwas kürzer als ein Kleid, zum Tragen über einer engen schmalen Hose. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, denn es überspielt meine, wie ich es immer ausdrücke aus dem Ruder gelaufene Taille und macht so trotzdem eine schöne schlanke Figur.

Und hier ist das gute Stück

Privates

Heute erzähle ich Dir einmal etwas aus meinem anderen, meinem privaten ich.

Bald ist es soweit und unser großes Chor-Projekt Stabat Mater wird am 13. April 2019 mit Orchester aufgeführt. Schwer sind die Proben, da alles auf Latein ist. Doch es macht wahnsinnigen Spaß mit vielen Sängern zusammen sich dieses Stück zu erarbeiten. Was mich in den Proben ganz gefangen hält, das ist die totale Befreiung im Kopf von den sonst immer sich einschleichenden Gedanken, sie bleiben einfach außen vor. Schweift man doch einmal aus Versehen ab, dann holt es einen sofort wieder ein, weil man den richtigen Einsatz für seine Stimme verpasst.
Singen das hätte ich mir früher nie träumen lassen, dass es sehr anstrengend ist und doch so viel Entspannung und Spaß bringt. Durch die Konzentration während einer Probe kommen die Gedanken zur Ruhe und der Geist erfrischt sich und ist danach bereit vieles aus einer anderen Sicht zu sehen.

Ich halte inzwischen sehr viel von Meditation und Entspannung, das lässt uns zur Ruhe kommen und wir können manche Dinge sehr gut verarbeiten und uns um unser eigenes ich dabei kümmern und tun was diesem guttut.

Vor Jahren saß ich einmal als Zuschauerin in einer Modenschau und plötzlich gingen meine Gedanken auf die Reise. Ich konnte den Ablauf überhaupt nicht mehr verfolgen, weil ich ganz weit weg war. Solche Sprünge der Gedanken sind in einer anspruchsvollen Chorprobe überhaupt nicht möglich, weil die Konzentration eine ganz andere Art von Aufmerksamkeit erfordert als nur das Ansehen der vorbei laufenden Modells.

Sehr oft, wenn wir uns mit einer Arbeit beschäftigen, in der wir den Gedanken freien Lauf lassen können schweifen wir ab fühlen uns daher oft ausgepowert und kaputt, weil unser Kopf sich nicht erfrischen konnte.

Das ging mir früher sehr oft so, ich hatte tausend Ideen und konnte diese einfach nicht umsetzen, weil mein Kopf alles durcheinander geworfen hat.

Daher musste ich Dir heute einmal von meinem anderen ich berichten, denn dieses hatte es nicht immer einfach mit sich.

Bis bald

EdithF

Handwerk ist Kult

Diesen Spruch hat eine Kollegin von mir vorgeschlagen, als wir eine Headline für unseren Flyer für die Modenschau suchten. Leider wurde etwas anderes genommen. Ich dagegen finde, dass es genau das aussagt was Handwerk ist.

Es ist immer wieder interessant auf Menschen zu treffen, die ganz neugierig darauf sind zu erfahren, was eigentlich in einem Maßatelier gemacht wird. Erst gestern hatte ich wiedermal das Vergnügen unseren wunderbaren Beruf zu erklären. Ja und was macht man so in der Schneiderei, war die Frage. Ich habe dann aus unserer täglichen Arbeit erzählt, dass wir Neuanfertigungen für private Kunden hergestellt, fürs Theater und Musical gearbeitet haben und sogenannte Zwischenmeister für die Konfektion waren, indem wir Musterteile für Messen hergestellt haben. Egal welche Arbeit anstand, es war immer eine große Herausforderung für uns. Mit großen Augen wurde ich dann angesehen und dann kam der übliche Satz, ich dachte in der Schneiderei werden Änderungen gemacht, kürzen, länger machen, flicken, Reißverschlüsse neu, ausbessern usw. Es ist richtig, auch diese Arbeiten haben wir in meinem Atelier erledigt, doch unser eigentlicher Lernberuf besteht nicht nur im Ausbessern der Kleidung, sondern wir lernen diese komplett mit Schnittgestaltung und Verarbeitung herzustellen.

Daher bin ich ein großer Anhänger einer Berufsausbildung für das entsprechende Gewerk, denn vieles kann man sich aneignen, jedoch manches bleibt dabei auf der Strecke. Möchte man jedoch sein täglich Brot damit verdienen, so sollte man das erlernte oder angeeignete Handwerk auch beherrschen.

Aus meinem reichhaltigen Arbeitsleben an der Front mit einem Maßatelier und Tätigkeit als Lehrmeisterin, sowie dem jahrelangen Amt als Vorstand in der Maßschneiderinnung verfüge ich über jede Menge Erfahrung in dem wundervollen Beruf einer Maßschneidermeisterin.

Natürlich möchte ich Dir auch heute etwas aus meinem reichhaltigen Topf der handwerklichen Tätigkeiten etwas anbieten. Ich habe eine Arbeit ausgewählt, welche Du überall einsetzen kannst. 

Auf Facebook entdeckte ich ein Bild einer Kollegin mit Applikationen auf einem Kleid. Das hat meine Gedankenwelt angekurbelt und ich erinnerte mich an ein Oberteil, welches ich mit dieser Technik „aufgemotzt“ habe. Einen ziemlich langweiligen grauen Wollflanell hatte ich zur Verfügung, daraus wollte ich mir eine Hose nähen. Stoff war reichlich vorhanden, doch dieser passte nicht unbedingt in meine Farb-Skala von Herbst-Farben hinein.
Graue Hosen jedoch sind überall einsatzfähig, ich hatte aber noch ein großes Stück zur Verfügung, aus dem ich noch ein Oberteil zaubern konnte, es war aber eben nur Mausgrau. In meinen Schätzen fand ich eine wunderschöne Wollspitze, die perfekt zu dem Mausgrauen Stoff passte. Daraus stellte ich ein ärmelloses Teil mit Applikationen darauf her. Darunter konnte als Farbtupfer eine Bluse oder ein Shirt getragen werden und wieder einmal hatte ich ein Outfit, das kein anderer besitzt. Hier kannst Du den Werdegang einer Applikation ansehen. Applikation

 

Angekommen in 2019

Weihnachten überstanden? Die Zeit zwischen den Jahren genutzt, um etwas innezuhalten, um die Seele aufzuräumen.
Es ist wichtig, dass wir uns um unser Wohlergehen kümmern, denn nur dann können wir dies auch weitergeben. Ich nutze die Zeit zwischen den Jahren, um mich zu erholen, etwas zu bummeln, ein Buch zu lesen und die Zeit einfach mal verstreichen zu lassen, ohne irgendwelche Aufgaben im Hinterkopf zu haben, was noch alles getan werden sollte. Auch eine kleine Ausschau auf das neue Jahr gehört dazu, was möchte ich tun, womit beginne ich.

Dazu fällt mir einer meiner vielen Seminarbesuche ein, wo ich vor vielen Jahren einmal war.

Wie schon oft davor habe ich mich damals aufgerafft, ganz allein hinzufahren, obwohl ich zu der Zeit nicht gerade mutig in solchen Dingen war. Zwar hatte ich schon damit angefangen mein Selbstwertgefühl zu festigen doch ich musste noch eine ganz schöne Strecke dazu zurücklegen.
Es war Ende November und an dem Tag wo das Seminar stattfinden sollte überzuckerte eine leichte Schneedecke den Standort. Ich hatte zur damaligen Zeit zwar ein ganz passables Auto (ohne Winterreifen) und musste um zu meinem Zielort zu gelangen die Serpentinen eines kleinen Anstiegs hochfahren. Angstschweiß machte sich bei mir breit, denn mit diesem Anstieg hatte ich nicht gerechnet. Oben angekommen empfing mich im Dämmerlicht eine wunderschöne verzauberte Schneelandschaft in Form eines Parkplatzes. Nun fuhren sie ein die fetten dicken Autos der Teilnehmer und mir wurde ganz flau im Magen. Es half nichts, kneifen galt nicht, schließlich hatte ich für das Seminar bezahlt und wollte daher wissen, was der Referent zu sagen hat. Also reite ich mich in den Tross der Teilnehmer ein und gelangte in den Seminarraum. Damals spielte man bei solchen Veranstaltungen immer simply the best in voller Lautstärke. Für mich das erste Mal, dass ich gefangen wurde von der Musik, von dem Zustand in den diese mich versetzte und von der Erwartung auf das was kommt. Und es kam ein gigantisches Seminar, welches mich so sehr bestärkt hat für das was ich erreichen wollte, dass ich noch bis heute davon zehre. Meine Heimfahrt war ebenfalls etwas was ich zuvor noch nie erlebt hatte. Emotional war ich dermaßen aufgeladen, dass ich dachte am Himmel meines Fahrzeugs zu schweben.
Warum erzähle ich Dir dies alles zum Jahresbeginn? Weil es mir ein Anliegen ist Dir zu helfen Deinen Weg zu finden Deine Träumen zu leben, damit Deine Welt hell und erfolgreich wird.

Möchtest Du mehr über meinen kreativen Beruf erfahren, Techniken erlernen die nur der Profi kann, dann trage Dich in meinen Newsletter ein und Du wirst einiges davon erfahren.

Bis bald

EdithF

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Es weihnachtet

Langsam wird die Zeit knapp, Weihnachten steht vor der Tür. Wie jedes Jahr vergingen die Tage und Monate wie im Flug und was man sich vornahm hat man oft nicht ganz geschafft. Daran musst Du nicht verzweifeln es geht mir und vielen anderen genauso.

Vielleicht wolltest Du Dein Wissen in Deinem Beruf oder Hobby etwas auffrischen doch nun ist schon wieder das Jahresende in Sicht und Du bist noch nicht dazu gekommen. Ich möchte Dich hier nicht überschütten mit Angeboten, sondern Dir vorschlagen, schau ab und zu vorbei was es neues gibt.

Heute berichte ich Dir von meinen fast erledigten Aufgaben in diesem Herbst. Vorgenommen hatte ich mir, mich um meine neuen Kleider zu kümmern. Nun ja Rock, T-Shirt und Cardigan habe ich geschafft einen zweiten Rock zugeschnitten und meine Walk Jacke ist in Arbeit. Doch ob ich dies noch schaffe bis Weihnachten, daran zweifle ich.

Letzte Woche hat mich das Backfieber gepackt und ich habe Plätzchen und Stollen gebacken. Zwischendurch noch Enkel gehütet und einen Besuch bei einer Bekannten gemacht. Die Nähmaschine konnte sich daher ausruhen.

Eine schöne Adventszeit wünsche ich Dir

StilSicher

Heute habe ich einen wunderbaren Podcast von Katharina Lewald angehört. Dieser passte perfekt zu unserem Business. Es ging darum, wie Du Deinen Stil finden kannst.
Ich bin eine begeisterte Anhängerin dieses Themas, denn der richtige Stil hat absolut nichts mit der Einkaufswut an Kleidung die manch einer betreibt zu tun. Wichtig ist, dass mir bewusst ist, was ich zu welchem Anlas trage. Dabei muss ich mich nicht verkleiden und mich in irgendeinen angesagten Dresscode zwängen, sondern mich so kleiden, dass mein persönliches ich unterstrichen wird.

Als ich einige Jahre das Amt des Vorstands in meiner Innung innehatte gab es sehr viele unterschiedliche Termine, welche ich zu besuchen hatte. Es fiel mir nicht immer leicht die richtige Kleidung für den jeweiligen Anlass auszuwählen. In meinem Kleiderschrank befand sich jedoch immer eine Grundgarderobe, die ich untereinander auswechseln konnte. Es war mein persönlicher Stil, der vielleicht nicht jedem zusagte, ich mich darin aber meistens sehr wohlfühlte.

Es gab Jahre da hatte ich mindestens 5 Kostüme im Schrank 1 Hosenanzug und Blusen, die dazu passten. Irgendwann spürte ich, dass die Mode weg von dieser Uniformierung ging und lockerer wurde. So kamen zu meinen „Uniformen“ leichtere Jäckchen dazu, alltagstaugliche Hosen, T-Shirts im Sommer Kleider und alles sah leichter aus. Worauf ich aber nicht verzichtet habe war die Qualität der Stoffe.

In den Schnitten mache ich ebenfalls keine all zu große Experimente, denn ich liebe meinen Stil so wie er ist. Das hat mir im Sommer zwar einmal die Aussage eines trutschigen Rockes eingebracht doch die Dame braucht diesen ja nicht anzuziehen.

Momentan bin ich mit meiner neuen Garderobe beschäftigt, denn irgendwann passten Alter und Kleidung nicht mehr zusammen. Das heißt aber nicht, dass man sich in Sack und Asche kleiden sollte, sondern nur Typ und altersentsprechend.

Berichtet habe ich ja schon von meinen neuen Kleidern und werde sie Euch demnächst präsentieren.
Dies ist der Link zu Frau Maier von StilSicher https://frau-maier-stilberatung.de/stilsicher-im-business-selbstlerner/ und hier waren beide Damen zu hören, im Podcast von Katharina Lewald https://katharina-lewald.de/dress-for-success/

Bis bald

EdithF

 





Eigenbedarf

Shirt Rock und Jacke warten auf die Verarbeitung.

War es doch wochenlang warm wie im Sommer, so müssen wir uns wohl oder übel nun auf die kalte Jahreszeit einstellen. Und was liegt da näher bei unserem Beruf als Maßschneider, wir sollten uns selbst nicht vergessen. Denn was schon vor Jahrzehnten galt ist heute immer noch wichtig. Du selbst bist Dein eigener Werbeträger, so wie Du Dich in der Öffentlichkeit präsentierst, so sehen Deine Kunden Deine Arbeit.


Ich weiß, ein Stöhnen geht nun durch die Reihen, mit Aussagen, aber ich habe keine Zeit für meine Garderobe. Das mag sicher zutreffen doch solltest Du Dir unbedingt pro Saison etwas Neues zulegen.


Eine gute Kollegin habe ich vor Jahren einmal von einem Seminar mit nach Hause genommen. Sie war als Referentin dort angemeldet und auf die Bahn zur Heimfahrt angewiesen. Da ich den gleichen Weg hatte und mit dem Auto da war, nahm ich sie mit. Zuerst war mir etwas mulmig bei dem Gedanken, diese für mich damals erfolgreiche Unternehmerin mitzunehmen. Es war die Kollegin, zu der wir alle aufsahen und ganz ehrfürchtig Ihren Vorschlägen lauschten. Dies waren einst schon ausgearbeitete Aufnahmebögen für die Kundin, welche sich ein neues Outfit bestellte, dazu Stundenzettel für die Abrechnung, kleine Änderungsbelegzettel usw. Das alles vor der Zeit mit der Abrechnung im Internet und doch war es für uns eine große Hilfe. Und jetzt saß diese Koryphäe in meinem Auto. Als wir dann die Heimreise antraten, wurde es ein munteres Gespräch von Anfang bis Ende der Reise. Ich war danach sehr erstaunt über das gehörte und fühlte mich bestätigt in manchen Dingen, die ich in meinem Atelier umsetzte. Vieles was ich selbst anwendete, gehörte auch für Sie zum Standard, der schon damals das handwerkliche mit dem rationellen verarbeiten vereinte.
Übrigens von Ihr stammte schon die Aussage mit dem eigenen Werbeträger.

Viele meiner Kollegen wehren sich gegen Neuerungen doch die heutige Zeit verlangt von uns ein Umdenken. Damals zur Zeit der oben genannten Kollegin war ebenfalls eine Zeitepoche abgelaufen und jeder der eine Neuerung wagte wurde belächelt. Weitergekommen sind die mutigen, die sich darauf eingelassen haben. Überall wo festgehalten wird an alten Strukturen, werden die diejenigen abgestraft. Heute ist nur erfolgreich, wer sich dem neuen stellt.


Meine Zeit brauche ich nicht mehr jeder Neuerung zu widmen doch ich finde, es sollte jeder, der sich auf dieses wunderbare Handwerk einlässt, genügend Grundkenntnisse in der Verarbeitung erlernen oder durch entsprechende Kurse sich aneignen, denn nur eine gute Arbeit rechtfertigt auch eine gute Entlohnung. Und was ganz wichtig ist, es lässt das Handwerk überleben.

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