Aufgetrennt

Bei der Hitze zu Arbeiten macht überhaupt keinen Spaß. Doch was soll man tun, wenn Mithilfe bei einem Auftrag gefragt ist.

Es ist eine absolute Ausnahme, dass ich mich dieser Arbeit hingebe doch man hilft ja gern einmal aus.


Etliche Ärmelpaare starren mich an und wollen gekürzt werden. Bis es allerdings soweit ist, heißt es erst einmal auftrennen. 4 Knöpfe pro Ärmel, 2 Briefecken zwei verstürzte Untertritte, den Futterärmel lösen und nicht zu vergessen die Knopflöcher, welche nicht aufgeschnitten sind, entfernen. Danach das Ganze wieder so herstellen als, ob niemals etwas daran gemacht wurde.
Ja auch dies ist Arbeit, die in der Schneiderei erledigt wird, nur darüber wird ungern berichtet.
Jahrzehntelang habe ich mich fast täglich mit derlei Arbeit befasst, denn von dem wo gern jeder träumt, der kreativen Arbeit ein tolles Kleidungsstück anzufertigen, kann man meisten nicht leben. So kommt es dann, dass die Kasse durch Änderungen und andere Auftragsarbeit gefüllt werden muss.
Ja und diese Änderungen sind oft nicht so einfach zu bewerkstelligen, wie sich manch einer dies so vorstellt. Eine gut gemachte Änderung lässt das Kleidungsstück hinterher so aussehen als, ob es so von der Stange gekommen ist.
Ich habe ja diesen Sommer schon von meinem Einsatz als Prüfungsaufsicht in meinem Beitrag Beinkleider bei der Gesellenprüfung berichtet. Der erste Tag ist auch Prüfungstag speziell für ausgebildete Änderungsschneider. Eine gute Änderungsschneiderei verfügt über solche Mitarbeiter und erledigt die Aufgaben, die eine Änderung eines Kleidungsstückes an den Schneider stellt, sicher sehr gut.
Wenn Du Dir Fachwissen aneignen möchtest, dann erkundige Dich bei Deiner zuständigen HWK ob Du eine Ausbildung als Änderungsschneider machen kannst. Diese ist kürzer als die normale Ausbildung zum Maßschneider.

Ich mache mich nun an den nächsten Arbeitsgang, dem bügeln bei der Hitze.

Das wäre mir zwar jetzt lieber, entweder ein Spaziergang unser Tal entlang und die Füße kühlen im sprudelnden Flusswasser oder abtauchen im Swimmingpool in Nachbars Garten.

Bis bald

EdithF

Beinkleider

Im letzten Blogartikel habe ich Euch von den verschiedenen Hosenformen berichtet und von meinem Einstieg ins Reich der Beinkleider.
Das war und ist immer noch ein Thema, das viel Potenzial für einen Passform gerechten Schnitt bietet.

Letzte Woche traf ich mich mit einigen Kolleginnen und da kam ebenfalls der Hosenschnitt zur Sprache. Eine Kollegin hatte einen Schnitt nach Angaben in der Rundschau erstellt und die Hose in einem alten Stoff zur Anprobe vorgerichtet. Ich selbst hatte zufällig meine neue rosa Hose in zugeschnittenen Teilen dabei und so gingen wir daran die Schnittmuster miteinander zu vergleichen.
Im letzten Artikel konntet Ihr ja schon lesen, wie ich es halte mit den einzelnen Hosenschnitten. Dazu stelle ich nun eine Bilderserie zusammen, die den Nähfortschritt und die Verarbeitung einer Hose zeigt.
Soviel zur Hose meine Aufgabe war letzte Woche unseren Nachwuchs beim Abschluss seiner 3-jährigen Ausbildung beim Ablegen Ihres Gesellenstücks zu beaufsichtigen, auf diese Abwechslung von der Nähmaschine und sonstigen Aufgaben freue ich mich jedes Jahr. Leider musste ich nach 2 Tagen abbrechen und verbrachte die Zeit damit, meine Gesundheit wieder auf Vordermann zu bringen. Daher heute nur ein ganz kurzer Bericht meines Tuns.

Bis bald

EdithF

 

Die Hose

Heute öffne ich ein klein wenig mein Schatzkästchen, wo die Nähtechniken die uns als Grundkenntnisse gelehrt wurden aufbewahrt sind.

Zugelegt habe ich mir einen rosafarbenen Hosenstoff aus Baumwolle mit einem geringen Stretchanteil.

Hosen, das waren zu Zeiten als ich das nähen erlernte noch keine Kleidungsstücke die gängig waren. Doch im Lauf der Jahre zogen es die Frauen vor, zu jeder Gelegenheit eine Hose zu tragen. Ja und nun stand ich da mit meinem Unwissen über die Herstellung einer Hose. Das ging schon mit dem Schnitt los und endete in der Verarbeitung. Ich musste feststellen, dass nicht jeder Schnitt passend für jede Figur ist, denn jeder ist anders „gebaut“.

Da gibt es die unterschiedlichsten Formen, hier zeige ich Dir ein paar davon

Du findest es vielleicht lustig, wenn ich Dir die verschiedenen Figuren hier präsentiere, doch genau da liegt der Knackpunkt für eine gut sitzende Hose. Und dies muss schon im Hosenschnitt berücksichtigt werden. Denn hat man einen flachen Po und der Schnitt ist eher für einen Apfel- oder Birnen-Po ausgelegt, so werden sich am hinteren Hosenteil diese hässlichen Falten bilden, die wir nicht so gern dort haben wollen.
Was tun, am Schnitt die Veränderungen tätigen, damit später beim Zuschnitt nicht an Stellen wo das Schnittteil zu liegen kommt der Stoff fehlt.
Da ein passender Hosenschnitt für manche Figuren ein größeres Problem ist, verfahre ich nach meiner Art und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, ich habe mir mein eigenes System für Hosenschnitte erarbeitet.
Zuerst brauche ich natürlich auch einen Grundschnitt, den ich nun je nach Figur und Mode ab forme.

Ich stelle einen Nesselschnitt her aus meinem Grundschnitt. Es ist zwar etwas aufwendig doch es lohnt sich, denn hier kann dann an den Stellen die Weite abgesteckt oder zugegeben werden. Ja, selbst wenn es über die Schenkel oder einer anderen Stelle spannen sollte, kann im Nessel eingeschnitten werden, die Weite aufdrehen, mit etwas Stoff unterlegen und feststecken. Oder wenn die vordere Hose zu weit ist, kann an der Stelle abgesteckt werden, wo die Weite übrig ist, z.B. an der vorderen Mitte im Bereich wo der Bogen anfängt. Soviel zu meinem Hosenaufbau, den ich entwickelt habe, um komplizierte Figuren zu Ihrem geliebten Kleidungsstück einer passenden Hose zu verhelfen.
Was mache ich nun mit diesem abgesteckten Schnitt:
Ich bezeichne ihn an den abgesteckten Stellen, lege die übrige Weite als Falte zusammen, schneide die Seitennähte an der Linie, die ich angezeichnet habe auf und auch die Innen- und Gesäßnaht der Probehose und so erhalte ich eine sehr passgenaue neue Hosenvorlage, die ich nun nur noch auf dem Schnitt etwas ausformen muss.

 

Sollte die ganze Schnittaufstellung jedoch für Dich zu mühselig sein, so kannst Du auch einen fertigen Hosenschnitt in Deiner Größe nehmen und genauso vorgehen wie ich es mit dem erstellten Grundschnitt tue.

Meine Anleitung zum Hosengrundschnitt findest Du hier Meine Bücher

Bis bald EdithF

 

Geheimes Innenleben

Das Innenleben der Blusen und Kleider birgt oft kleine Geheimnisse. Man sieht sie nicht, man spürt sie nicht, doch sind sie praktische kleine Helfer. Vor allem bei großen Ausschnitten kommen die kleinen Helferchen zum Einsatz.

Die Frage, welche das kleine Geheimnis offenbaren soll heißt, wie hält mein Ausschnitt so auf den Schultern, ohne dass ständig ein Träger zum Vorschein kommt. Dieses Problemchen gehört wahrscheinlich in die Abteilung ältere Spezies. Bei jungen Menschen darf der Ausschnitt gern verrutschen, die Schulter freigeben, den Träger sichtbar werden lassen, das ist die heutige Moderichtung. Doch was machen wir älteren, denn wir mögen auch große Ausschnitte. Das Geheimnis heißt Achselspangen oder Trägerhalter. Diese sind ganz einfach herzustellen.

Du schneidest einen Schrägstreifen zu und nähst ihn so ab, dass er eine Endbreite von etwa 0,07 cm ergibt. Nach dem Umdrehen wird er glattgebügelt und jeweils am Ende mit dem Köpfchen eines Druckknopfes versehen. Das andere Ende wird an der Achsel an der Armausschnittseite angenäht. Durch Überklappen des Streifens siehst Du nun, wo die Position des Gegenstücks vom Druckknopf angenäht werden muss.
Nun brauchst Du nur noch nach dem Überziehen des Kleidungsstückes den Trägerhalter unter Deinen Trägern durchziehen den Druckknopf schließen und es gibt kein verrutschen mehr.

 

 

 

 

 

 

Schnittgestaltung

Jetzt ist mein Kopf wieder bereit kreativ zu werden. Durch die aufwendigen Näharbeiten in den letzten Monaten, konnte ich meine kreative Ader nicht ausleben. Ständig hatte ich Zeitdruck und das nicht nur wegen der Arbeit, sondern es kam einfach einiges zusammen.

Da gab es zum Beispiel unser Konzert vom Sängerbund Anfang März, wo wir einige außerplanmäßige Proben hatten.

Dann gibt es Oma Aufgaben die ich so die Woche über tätige. Der Haushalt will bewerkstelligt werden und und und.

Aber jetzt nehme ich, das in Angriff von dem ich schon lange träume. Ich möchte die Schnitte für uns Ältere und doch junggebliebene, mit ihren in die Jahre gekommene Köpermaßen, etwas gekonnter verpacken, damit nicht jedes Röllchen gleich zu sehen ist. Angefangen habe ich nun mit einem Shirt-Schnitt mit einem kleinen Geheimnis. Oben hat es die Größe 40/42 wie jedes andere, doch das Geheimnis liegt im vorderen Bereich. Ich selbst möchte meine im Lauf der Jahre entstandene Rolle zwischen Bauch und Busen nicht gern zur Schau tragen, ja ich bin in dieser Hinsicht etwas eitel, das gebe ich gern zu. Nun ist es so, dass bei einem normalen Shirt immer das Vorder- und Rückenteil gleich breit ist und was kommt dann dabei heraus, es spannt um die gewissen Stellen herum und lässt die Figur optisch viel dicker erscheinen.
Meine Schnitte sollen den zu versteckenden Bereich um spielen und trotzdem die Figur betonen. Gerade bin ich fertig geworden mit meinem ersten Shirt der neuen Art und bin damit sehr zufrieden. Als Nächstes steht ein Sommerblusenschnitt und noch ein Shirt auf dem Plan. Wenn alles im Prototyp fertiggestellt ist, gibt es eine kleine Gallery.
Wenn euch die Schnitte interessieren, die Schnittmuster dazu könnt ihr bei gefallen von mir erhalten.

Bis bald

EdithF

 

Fertiggestellt

 

Oben in der Beschreibung der beiden Kleider hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, das Original ist das linke Bild.

Es ist vollbracht, mein Abendkleid hängt nun vor mir auf der Schneiderpuppe und sieht mich an. „Nun bist Du zufrieden mit mir wie ich aussehe“ scheint es mich zu fragen.

Nachdenklich gehe ich drumherum und bin etwas angespannt. Wird es Passen? Es ist seltsam, dass nach so vielen Jahren Berufserfahrung immer noch dieses Krippeln sich bemerkbar macht. Es ist wohl zu vergleichen mit dem Lampenfieber, welches der Künstler vor dem Auftritt verspürt.

Wahrscheinlich gehört das dazu, denn wenn diese innere Anspannung einmal nicht mehr da ist, dann sollte man sich hinterfragen, ob noch alles seinen Sinn macht. Wie viele Kleider ich im Lauf der Jahrzehnte schon angefertigt habe kann ich nicht mehr nachvollziehen. Oft hat mich die Schnittentwicklung einiges an Nerven gekostet, doch am Ende, wenn ich die fertigen Teile abgeliefert habe, war ich meistens zufrieden mit meiner Arbeit. Du fragst Dich sicherlich, warum sagt sie meistens? Immer das ist meine Meinung, wäre überheblich. Denn keiner ist unfehlbar.

Jetzt fängt eine neue Woche an und ich lasse es etwas ruhiger Arbeitstechnisch angehen. Obwohl manch einer dies nicht so sieht, das Herstellen maßgefertigter Kleidung strengt ganz schön an und fordert Hirn und Körper. Und da ich etwas mit meinen Kräften haushalten muss, werde ich nun eine kleine Schaffenspause einlegen.

Bis bald EdithF

Hast Du Fragen zum Schnitt dieses Models, so schreibe mir.

Mein Spitzenkleid

Heute bekommst Du nur etwas für die Augen. Vom Grundschnitt zum Modellschnitt alles komplett aus meinem Atelier. 

Sieh Dir mein wunderschönes Spitzenkleid an, es hat keine Normmaße.

OW 108 cm
TW 84 cm
HW 98 cm

Und eine Länge von insgesamt 111 cm. Um das Ganze noch zu komplettieren, dazu ein handgefertigter Gürtel mit Rose.

Solch einen Schnitt bekommst Du nirgends, außer Du setzt Dich mit der Herstellung eines Grundschnittes auseinander. Und daraus lassen sich dann die tollsten Schnitte entwickeln.

Auch mein nächstes Teil zeigt Dir, wie Du einen Grundschnitt umwandeln kannst.

 

Hier eine Vorschau dazu.

Klamotte und Klamöttchen

Gerade liege ich in den letzten Zügen mit meinem Spitzenkleid, das nun noch einen selbstentworfenen Gürtel bekommt mit einer handgefertigten Rose darauf.
Und wie ich so vor mich hin stichele, bei den vielen Handarbeiten die das Kleid erfordert, fälllt mir ein früherer Spruch ein. Ich habe diesen verwendet für eine Werbung.
Damals vor gefühlten 30 Jahren hatte die Klamotte noch eine andere Bedeutung für mich, als heutzutage. Klamöttchen, stand damals für die Kinderkleidchen, die auch in den Entstehungsprozess der allgemeinen „Кlamotten-Kleidung“ mit einbezogen waren.
Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als ich einen wunderschönen Anzug zur Kommunion eines italienischen Jungen angefertigt habe. Das Beste vom Besten wurde ausgesucht und die Anproben fanden im Kreis der ganzen Familie statt. Es war sehr eng in meinem Atelier, doch die Atmosphäre der Anprobe geht mir heute noch unter die Haut. Der Junge wurde wunderbar auf seinen großen Tag vorbereitet, indem ihn die ganze Familie spüren ließ, dass es hier ausschließlich um ihn ging.
Auch bei der Anfertigung von Brautkleidern wird man oft in diesen Bann der freudigen Erwartung gezogen, die sich bei jeder Probe steigert.

Was sind heute „Кlamotten“für mich, brauchen tun wir alle diese Stücke nach wie vor. Meistens wird irgendein Fummel schnell gekauft, doch passt der noch zu der reifen Figur, die sich im Lauf der Jahre eingeschlichen hat. Jeder macht ein großes Tamm Tamm um die 50plus, ha wisst Ihr, was es heißt 60plus zu sein. Heute will man nicht mehr in Säcken für unförmige Frauen herum laufen, meistens noch mit übergroßen Blumen oder Streifen darauf, weil ja genügend Platz da ist. Nein, auch wir wollen noch schön, Schnitt technisch angepasst auf uns, aber nicht altmodisch sein. Manchmal bin ich ganz traurig, wenn ich Frauen sehe in Shirts, die von Designern entworfen wurden, für angeblich das Alter 50plus prrrrrrrr. Da bekommt doch jede Frau gleich den Oma-Touch aufgedrückt. Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, Oma sein ist eine wunderbare Sache und gibt einem so viel. Nur kleiden möchten wir uns nicht mehr wie die Omis in vergangenen Zeiten. Schaut mal, da war ich schon längst 60plus. Ich gebe zu, dass die Figur nicht mehr das hällt, was das innere Auge sich vorstellt. Doch damit habe ich gar kein Problem, das Zauberwort dazu heißt, Schnittanpassung. Bei Hosen zwickt die Taille, Gürtel sind auch nicht mehr so toll und figurbetonte Schnitte na ja geht vielleicht gerade noch.
Diesen Blogbeitrag habe ich nicht nur geschrieben, um auf die Probleme der älteren Menschen hinzuweisen, sondern auch für Dich, falls Du eine junge Kollegin bist. Vielleicht stehst Du gerade da und weißt nicht, wie Du das Kleider-Problem Schnitt technisch lösen sollst.
Wenn Du selbst Hersteller bist und die fertigen Schnitte bereiten Dir Probleme, dann versuch es doch einmal mit einem Maßgefertigten Grundschnitt, den Du dann für jeden modischen Schnitt abwandeln kannst. Grundschnittkurs
Wie Du einen Grundschnitt erstellen kannst ist ganz einfach. Du brauchst kein teures Programm zu kaufen, sondern benötigst lediglich Maßband, Winkel (möglichst einen großen Schneiderwinkel), Bleistift, Radiergummi, Klebeband,Schere, Rädchen und Schnittpapier.
Probier es doch gleich mal aus.

Schnittgestaltung

Heute mal wieder etwas aus dem Schneideratelier, aus dem Bereich „Nähen wie ein Profi“

 

Mein besondere Jackenschnitt nennt sich nicht deshalb besonders, weil er raffinierte Schnittführungen aufweist, nein, besonders ist bei mir ein Schnitt, wenn dieser optimal ausgeformt ist auf die Figur der Trägerin. Das Problem bei uns nicht mehr ganz jungen Frauen sind die nicht ganz perfekte Übereinstimmung mit den Maßen der fertigen Schnitte.

Bei den Massschneider News gibt es meine kleine Jackenparade zum Ansehen.

Zurück zu meinen Jacken. An den Schnitten, welche ich selbst herstelle, versuche ich immer das bestmögliche herauszuholen. Das fängt bei der Schulterbreite an, zieht sich über Rücken und Oberweite, Hüfte bis zur richtigen Ärmelweite.
Warum ich diesen Aufwand betreibe, ist ganz einfach erklärt. Das Endprodukt muss optimal die Pluspunkte der Trägerin herausstellen und die Schwachstellen überspielen.
Oftmals ist es so, wenn die Oberweite perfekt sitzt, hat die Trägerin das Problem mit der Taille und Hüfte. Schon eine kleine Abweichung in einer Taillierten Jacke, lässt das ganze Model unförmig wirken. Kommt dann noch eine etwas größere Hüftweite dazu, sieht alles sehr gestopft und unschön aus. Die andere Variante des eben beschriebenen Problems ist eine schmale Hüfte und große Oberweite. Genauso ist es mit der Ärmelweite, diese kann die ganze Jacke plump aussehen lassen, wenn sie zu massig ist.
Du siehst, es ist eine ganz schöne Herausforderung, Schnitte zu kreieren.

Ruhepause

 

Die Arbeit ist vorbei, der Lodenmantel hat den Weg zur Kundin gefunden. Nur eins ist mir nicht gelungen, ein schönes Bild von der gelungenen Arbeit. Wir waren beide vor dem Fest etwas sehr in Eile, um alle Einkäufe und was es sonst noch zu erledigen gab, in die verbleibende Zeit hineinzupacken, nichts Wichtiges zu vergessen und dabei blieb das Bild auf der Strecke.
Nun ist erst einmal eine Ruhepause nötig, um etwas herunterzukommen und um sich auf die neuen Aufgaben vorzubereiten.

Ich wünsche euch allen ein gutes erfolgreiches Jahr 2018

Bis bald EdithF