Schnittgestaltung

Heute mal wieder etwas aus dem Schneideratelier, aus dem Bereich „Nähen wie ein Profi“

 

Mein besondere Jackenschnitt nennt sich nicht deshalb besonders, weil er raffinierte Schnittführungen aufweist, nein, besonders ist bei mir ein Schnitt, wenn dieser optimal ausgeformt ist auf die Figur der Trägerin. Das Problem bei uns nicht mehr ganz jungen Frauen sind die nicht ganz perfekte Übereinstimmung mit den Maßen der fertigen Schnitte.

Bei den Massschneider News gibt es meine kleine Jackenparade zum Ansehen.

Zurück zu meinen Jacken. An den Schnitten, welche ich selbst herstelle, versuche ich immer das bestmögliche herauszuholen. Das fängt bei der Schulterbreite an, zieht sich über Rücken und Oberweite, Hüfte bis zur richtigen Ärmelweite.
Warum ich diesen Aufwand betreibe, ist ganz einfach erklärt. Das Endprodukt muss optimal die Pluspunkte der Trägerin herausstellen und die Schwachstellen überspielen.
Oftmals ist es so, wenn die Oberweite perfekt sitzt, hat die Trägerin das Problem mit der Taille und Hüfte. Schon eine kleine Abweichung in einer Taillierten Jacke, lässt das ganze Model unförmig wirken. Kommt dann noch eine etwas größere Hüftweite dazu, sieht alles sehr gestopft und unschön aus. Die andere Variante des eben beschriebenen Problems ist eine schmale Hüfte und große Oberweite. Genauso ist es mit der Ärmelweite, diese kann die ganze Jacke plump aussehen lassen, wenn sie zu massig ist.
Du siehst, es ist eine ganz schöne Herausforderung, Schnitte zu kreieren.

Das Kleinunternehmen

 

Du bist Neueinsteigern mit einem Kleinunternehmen? Und es ist verwirrend.

Doch so undurchschaubar ist das Ganze nicht, wie es von vielen dargestellt wird.
Kompliziert macht man sich die ganze Angelegenheit meistens selbst.
Schon das Wort Kleinunternehmen im Nebengewerbe sagt doch schon aus, um was es sich handelt. Nennen wir es mal einfach ausgedrückt, man möchte Dinge herstellen oder verkaufen oder beides, die durch ein angemeldetes Kleinunternehmen nicht der Schwarzarbeit zugeordnet werden. Dieses Kleinunternehmen unterliegt verschiedenen Auflagen.

Das wichtigste für den Anfang ist eins, überlegen was will ich erreichen. Möchte ich nur ein kleines Zubrot zu meinem Hauptverdienst oder möchte ich neben Haushalt und Kindern meine Selbstständigkeit zum Beispiel mit einem Schneideratelier aufbauen. Wenn diese Fragen klar sind und Du einen passenden Namen für Deine Selbstständigkeit gefunden hast, gehst Du auf Dein Rathaus und meldest Dein Gewerbe an.
Mit diesem Papier in der Hand geht es dann zu Schritt zwei, es kommen sämtliche Formulare zum Ausfüllen


Das sind auf der einen Seite die Einnahmen und der Gewinn für die Besteuerung, ob Zahlungen anfallen oder nicht. Dann kommt für manche Personen die Frage der Versicherungen (Krankenkasse, Rente) dazu. Hier stellt sich die Frage Familienversichert, freiwillig versichert (das kann man sich auch in der gesetzlichen Krankenkasse) oder versichert durch den Hauptberuf. Dies sollte jeder einzelne aus seiner Situation heraus klären. Das ist für den Anfang das wichtigste. Andere Absicherungen sind jedem selbst überlassen. Noch kurz zur allgemeinen Frage der Berufsgenossenschaft auch hier kann man sich am Anfang als Einzelunternehmer befreien lassen. Die ganze Flut an Anträgen ist zwar lästig am Anfang doch manche Dinge braucht man nicht auszuführen, als ob man schon am Anfang ein Großunternehmen leitet. Oft reicht ein kurzer Bescheid mit einem Hinweis zur aktuellen Situation.

Lade Dir mein kleines Büchlein Mein Schneideratelier   herunter, da bekommst Du einen Einblick in die Anfänge einer Selbstständigkeit.

Ich selbst habe alle Varianten vom Klein- bis Handwerksbetrieb mit Umsatzbesteuerung schon erlebt und weiß aus Erfahrung, schwierig wird es beim Überschreiten der gesetzlichen Grenzen für Einnahmen und Gewinn.
Es ist wie vieles im Leben, Einstellungssache für was man sich entscheidet. In meinen Ratgebern habe ich es einmal Praline oder Blockschokolade genannt. Diesen Ratgeber findest Du hier Praline oder Blockschokolade

Du darfst Dich gern bei mir melden, wenn Du aus meinem Erfahrungsschatz etwas wissen möchtest.

 

Flaute im Atelier

Kennst Du das, Weihnachten und Silvester sind vorüber und Dein Stimmungsbarometer hängt tief im Keller. Vor allem, wenn Du die Aufträge ansiehst, bekommst Du schon so ein leichtes flaues Gefühl im Magen. Wenn alles abgearbeitet ist, hat die Kasse immer noch Ebbe, doch die Betriebskosten sollen am Monatsende bezahlt werden.

Diese Schauergeschichte habe ich ganz bewusst für den Anfang eines neuen Jahres gewählt, denn ich würde mich doch sehr wundern, wenn es heutzutage anders läuft.
Zu meiner Zeit galt folgende Faustregel: Januar ist Flaute im Betrieb, weil Weihnachten und anschließender Silvester die Kasse der Kunden ganz schön geschröpft hat. Es ist immer noch Winter und Frühlingsgefühle wollen sich noch nicht einstellen. Dazu kommen die ganzen Abgaben, die am Jahresanfang (auch privat) getätigt werden müssen und es bleibt kein Geld mehr übrig, um sich geheime Kleider-Wünsche zu erfüllen.

Was kannst Du dagegen tun, um diese Löcher im Vorfeld auszufüllen.
Vielleicht bist Du in der glücklichen Lage für Konfektionsfirmen zu arbeiten oder hast schon im Herbst einen guten Auftrag bekommen, den Du nun abarbeiten kannst. Das wäre natürlich das Beste was Dir passieren kann.
Wenn dies jedoch alles nicht zutrifft und Du ganz verzweifelt nach Kunden Ausschau hältst, dann verrate ich Dir hiermit ein Geheimnis, auch ich war jahrelang von der Flaute am Jahresanfang betroffen und im Karussell der Kundensuchmaschine gefangen. Das zog sich einige Jahre so hin, bis ich eines Tages Kontakt zu meiner ersten Konfektionsfirma bekam. Von diesem Zeitpunkt an konnte ich 3 x im Jahr mit festen Einnahmen rechnen, die mir dann geholfen haben meine Lücken wieder aufzufüllen. Nach und nach kamen dann noch Aufträge von Kunden, Theatern und Musical dazu und mein Atelier war gut ausgelastet.

Dies ist jedoch nur die Kurzfassung von dem, was Dich erwartet, wenn Du am Anfang der Selbstständigkeit stehst. Alles braucht seine Zeit, bis ein Rädchen ins andere greift.

Mit diesem Beitrag möchte ich Dir Mut machen, auch andere Dinge in Deine neue kreative Freiheit einzubinden. Das sind zum Beispiel Fortbildungen in Arbeitstechniken oder im betriebswirtschaftlichem Bereich. Dabei erlernst Du Arbeitstechniken die Du noch nicht beherrscht oder Deinen Betrieb gut zu managen, Arbeitsabläufe zu organisieren und vieles mehr.

Bis bald

EdithF

Meine Nähmaschine und ich

Hallo und herzlich willkommen im Jahr 2018

Wie fang ich an, am besten ich erzähle Dir, was ich mir für 2018 vorgenommen habe. Was denkst Du, was erwartet Dich in diesem Beitrag heute. Vielleicht Nähtipps, Anleitungen, Schnittentwicklungen und viele andere Dinge aus der Schneider-Praxis. Leider muss ich Dich in Deiner Erwartungshaltung etwas enttäuschen.
Wir beide, meine Nähmaschine und ich, sind nun schon viele Jahrzehnte ein Paar und unzertrennlich. Wir besitzen einen Zauberhut voller Tricks und Kniffs über das Nähen. Doch was mir selbst sehr am Herzen liegt, bist Du mit Deinem Traum der Selbstständigkeit.
Nähen habe ich gelernt von der „Picke auf“ wie man so schön sagt, die Grundlagen der Maßschneiderei. Gelehrt meine Auszubildenden und mein Wissen in Kursen weitergegeben.
Ich habe mir für 2018 vorgenommen, Dich da abzuholen, wo Du vielleicht gestrandet bist, zum Beispiel nach dem Ende deiner Ausbildung, oder gar nach deinem Abschluss der Meisterprüfung.
Du hast einen großen Traum, ein eigenes Atelier soll es sein. Kunden willst Du mit Deinen Kreationen begeistern, ihnen die Kleidung individuell und einzigartig schneidern.

Du hast eröffnet!

Deine Eröffnung war wundervoll und viele Versprechungen von „ich melde mich bestimmt bei Dir“ gab es. Nun wartest Du, schon etwas länger als Dir lieb ist.

Warum ist das so, vielleicht hat das mit der Vergangenheit unseres Berufsstands zu tun, wo zwar Kleidung gebraucht wurde, aber die „Näherin“ nicht den Stellenwert hatte, gutes Geld zu verdienen. Vielleicht gibt es andere Dinge die nicht passen.

Anstrengend ist meistens der Weg, bis Du die Anhöhe erreichst, wo Du dann das Ziel schon in der Ferne siehst. Sicher es gibt einige Kollegen die Du vielleicht verfolgst in den sozialen Netzwerken, die anscheinend auf der richtigen Zielgeraden sind. Doch auch sie haben mit Sicherheit einen nicht ganz einfachen Weg hinter sich.
Möchtest Du etwas mehr Licht in dieses Dunkel bringen, dann lade Dir doch völlig kostenlos mein kleines Büchlein herunter, es führt Dich ein in die geheimnisvolle Welt unseres kreativen Handwerks ein.

Bis bald
EdithF

Ruhepause

 

Die Arbeit ist vorbei, der Lodenmantel hat den Weg zur Kundin gefunden. Nur eins ist mir nicht gelungen, ein schönes Bild von der gelungenen Arbeit. Wir waren beide vor dem Fest etwas sehr in Eile, um alle Einkäufe und was es sonst noch zu erledigen gab, in die verbleibende Zeit hineinzupacken, nichts Wichtiges zu vergessen und dabei blieb das Bild auf der Strecke.
Nun ist erst einmal eine Ruhepause nötig, um etwas herunterzukommen und um sich auf die neuen Aufgaben vorzubereiten.

Ich wünsche euch allen ein gutes erfolgreiches Jahr 2018

Bis bald EdithF

 

 

Der Lodenmantel

Es geht los mit der Mantelerstellung. Habe den Schnitt abgeändert, nachdem ich den Prototyp probiert hatte und nun kann zugeschnitten werden.
Der Stoff ist vorbereitet, das heißt, er ist komplett abgebügelt und wartet nun auf das Auflegen des Mantelschnittes. Insgesamt ergibt der ganze Zuschnitt 27 Teile aus dem Stoff und 16 Teile aus der Vlieseinlage G 405. Danach habe ich mit der Bügelpresse die Einlage auf fixiert und erst einmal die Teile zum Ausruhen, damit sich Einlage und Stoff gut verbinden können, flach auf den Boden gelegt. Morgen werde ich den Mantel zur Anprobe zusammen heften.

Du willst wissen wie es weitergeht, schau wieder vorbei.

Zeitplan

Heute wollte ich eine andere Anfertigung einschieben, doch mein Zeitplan geriet durcheinander.
Beim Durchforsten meines Kleiderschranks musste ich feststellen, dass etwas Hosennotstand für den Winter herrscht. Natürlich könnte ich mal schnell in den Laden gehen und mir 1 oder zwei Hosen kaufen. Doch wie ich schon bei dem Mantel berichtet habe, ist es nicht einfach eine Hose zu finden, die optimal meinen Maßen gerecht wird. Meine Figur sieht zwar auf den ersten Blick nicht nach einer Problemfigur aus doch wir Frauen haben da ja schon so unsere geheimen Stellen, die wir gern gekonnt verstecken möchten. Ich verrate Dir mein Figurproblem, es sind Taille und Oberschenkel. Bei den Hosen ist das dann so, dass wenn die Taille passt, mir die Hose um Po herumflattert und an den Oberschenkel nicht richtig sitzt. Und das kann ich absolut nicht ausstehen. Daher nähe ich mir meine Jeans selbst.
Zugeschnitten ist das gute Stück und sollte eigentlich schon fertig sein.

Doch letzte Woche hat mich eine Erkältung erwischt und ich war schachmatt. Ein Glück, dass ich mir heutzutage die kleine Auszeit gönnen kann, denn auf diese Weise entfleucht ein lästiger Schnupfen sehr schnell.
Frisch gestärkt wollte ich dann ans Nähen gehen und hatte dabei eine Kleinigkeit nicht eingeplant. Es hat nichts mit nähen zu tun, sondern mit der Jahreszeit, der 1. Advent rollte heran. Wie das so ist, beginnt man mit schmücken der Wohnung, besorgt oder stellt selbst einen passenden Adventskranz her und schon geht wieder ein Tag vorbei, ohne die Nähmaschine zu berühren.
Diese Dinge, die den Zeitplan durcheinander wirbeln, werden auch Dich mit Sicherheit manchmal einholen, wenn Du vielleicht Deine Selbstständigkeit mit einem Kleinhandwerk angefangen hast.
Zeitmanagement heißt das Zauberwort hierfür, es hilft die vielerlei Dinge, die zu tun sind, gut einzuordnen. Denn neben all der beruflichen Herausforderung haben wir ja noch eine andere  die private Seite, die wir nicht vernachlässigen dürfen.

Ich wünsche Dir daher, dass Du für die Adventszeit nicht zu viel Hektik und Stress in dein Leben lässt, damit Du Weihnachten genießen kannst.

Bis bald EdithF

 

 

Zuschnitt und Anprobe

Das ist der Lodentraum meiner Kundin

Der neue Mantelschnitt ist fertig.

Nachdem ich aus dem Grundschnitt der Kundin, den Mantelschnitt erstellt habe, kommt nun mein nächster Arbeitsgang. Ich habe überlegt, ob ich auf Risiko gehe und gleich den Originalstoff zuschneide oder einen Zwischenstopp einlege. Denn wie schon berichtet, habe ich es nicht mit einer normalen Maßverteilung zu tun. Durch die Haltung könnte es durchaus sein, dass mir trotz des Maßschnitts die Vorderseite nicht so sitzt, wie ich es mir vorstelle. Also entschloss ich mich für den Prototyp aus einem Ersatzstoff. Hier kann ich verschieben, einsetzen und ausschneiden, ganz so wie es die Figur verlangt.

Sicher denkst Du, was für ein Aufwand, doch glaube mir, er wird sich lohnen. Auch die gute Konfektion betreibt diesen Aufwand, nur weiß das keiner, wenn im Laden das gute Stück auf der Stange hängt. Dort gibt es Models (natürlich mit Standardmaßen) an denen der Prototyp probiert wird. Nach der Schnitterstellung kann es dann nochmals zu kleinen Veränderungen kommen. Danach werden Musterteile erstellt und dann beginnt erst die Vervielfältigung.

Dies ist nur ein ganz oberflächlicher Einblick in den Ablauf eines konfektionierten Teils sein.

Ich habe meinen Mantel nun probiert und bin froh, dass ich einen Prototyp aus einem Ersatzstoff zugeschnitten habe. Beim Vorderteil lag ich richtig mit der Balance, denn es stand ab und musste neu ausgerichtet werden. Der Rücken mit der langen Kellerfalte passte perfekt und auch die Ärmel saßen sehr gut. Beim Kragen habe ich zwei Lösungen angeboten, das waren ein Stehkragen oder ein Kragen mit eingesetztem Steg. Es wurde der Stehkragen. Nun kommen die Abänderungen, danach richte ich den Schnitt neu ein und dann kann der Zuschnitt aus dem Originalstoff erfolgen.

Beim nächsten Arbeitsgang geht es weiter.

Bis bald

EdithF

Hast Du Fragen zu dem Beitrag, dann sende mir ein kurzes Mail, ich melde mich schnellstmöglich bei Dir.

Winterhülle

Brrr, es ist kalt geworden, vorbei sind die schönen laue Tage, wo man nicht viel anziehen brauchte.
Nach meiner kleinen Auszeit, nehme ich nun mein nächstes Projekt in Angriff. Es soll ein Wintermantel werden mit Landhaus-Touch. Normalerweise ist dies keine schwere Aufgabe für mich, doch es sind die kleinen Stolpersteinchen, die wieder vorhanden sind. Und die gehen bei der Schnitterstellung los.
Jeder, der sich ein Kleidungsstück nähen möchte, holt sich einen Schnitt dazu oder zerlegt vielleicht ein altes Stück, um es erfrischt wieder auferstehen zu lassen. Bei dem Mantel ist es ein wenig komplizierter. Die Kundin klein, rundlich und daher nicht der Norm entsprechend.
Nachdem Sie schon in München und Garmisch ihre Einkaufsrunden gedreht hat, war der Frust jedes Mal groß, weil kein Mantel über ihr „Arschel“ (das sagt Sie selbst) passte. So bliebt für das Wunschobjekt nur der Weg zum Schneider, wie immer, wenn die Kleiderwünsche erfüllt werden sollten.

Soviel zur Vorgeschichte, jetzt komme ich zur Arbeit. Ich holte aus meiner Schnittmappe, die ich für jede Kundin angelegt habe, ihren Grundschnitt heraus und begann diesen für den Mantel in einen Maßschnitt aufzuarbeiten. Dies wäre normalerweise keine große Aufgabe, da der Mantel ja gerade ist und in der hinteren Mitte eine Kellerfalte hat. Nur sollte er auch noch eine perfekte Form bekommen und das bei einer OW von ca. 125 cm und HW von ca. 138 cm. Was noch dazu kam, waren eine kurze Taillenlänge, ein breiter Rücken, kurze Ärmel, Po und Bauch. Bei diesen Vorgaben passiert es ganz schnell, dass das gute Stück am Ende einem geraden Sack gleicht. Und nun ist kreatives erstellen eines Mantelschnittes angesagt. So und das ist nun meine Herausforderung.Nächstes Mal gehts weiter

Bis bald

EdithF

Erholt zurück

Das war sehr notwendig nach dem anstrengenden Frühjahr und Sommer. Für einige Zeit weg von den vielen Aufgaben, die es täglich zu erledigen galt.

Nach den letzten anstrengenden Wochen, war mein Akku leer und ich brauchte eine kleine Anlaufzeit, um wieder in Schwung zu kommen. So habe ich mir für heute vorgenommen, die neuesten Beiträge von Shailia Stephens anzusehen und bin beim diesem Video gelandet, welches Sie mit Jesta Phoenix gemacht hat, es lautet “Slow Business“. Für mich ein sehr interessantes Video, denn ich konnte sehr viele Dinge, die besprochen wurden nachvollziehen.

Wir haben ja alle eine Erwartungshaltung an uns, die wir möglichst erfüllen möchten. Sonst sind wir in unserer inneren Meinung, die wir von uns haben nichts wert. Doch das Leben ist manchmal nicht damit einverstanden und wirft uns hin und wieder kleine oder größere Brocken vor die Füße, die wir dann wegzuräumen haben.

Auch ich war nicht verschont davon, wichtig ist nur dabei, danach wieder aufzustehen.

Was sagt uns nun das “Slow Business“? Jeder muss seinen Weg finden, der für ihn passt. Viele verlieren sich dabei in einem Arbeitswulst, den es täglich zu erledigen gibt, dass ihnen keine Zeit mehr bleibt, um schöpferisch tätig zu sein und sind daher ausgebrannt und frustriert. Warum das so ist, ich denke, dass dabei oft der Arbeitsaufwand und der Ertrag nicht in Einklang stehen.

Nicht dass ihr denkt, ich hätte diese Weisheit erfunden, nein auch ich habe mich jahrelang in diesem Hamsterrad bewegt. Und dann kam der große Sturz, der mich fast aufgefressen hat. Doch dies ist eine andere Geschichte.

Wenn Du davon träumst, Deine eigene Selbstständigkeit mit einem Kleingewerbe aufzubauen, dann tue es. Geh Deinen Weg gelassen an, vor allem wenn Du noch Familie hast. Glaube mir, es kommt nicht darauf an, schneller, reicher, besser werden zu wollen, sondern darauf, dass Du glücklich und zufrieden mit dem was Du tust bist. Wenn Du gut bist und Dein Handwerk beherrscht, wird sich der Erfolg auch einstellen.

Hab Geduld, es wird sich lohnen.

Kennst Du schon meine Ratgeber aus der Praxis eines Kleinunternehmers, ich habe sie bei XinXii eingestellt. Ein Exposé dazu gibt es gratis zum Download auf der Seite für Dich.